18. März 2013

Fehler beim OL

Ausnahmsweise fand ein Nacht-OL der Berner Meisterschaft an einem Samstag- statt Freitagabend statt. Der Lauf wurde auf der bereits achtjährigen Karte Martinsfluh ausgetragen. Dieser Wald liegt zwischen Solothurn und Rüttenen auf dem ersten Hügelzug des Juras. Die Temperatur waren um den Gefrierpunkt und der nasse Boden dadurch noch etwas gefroren und gut belaufbar.

Für mich wählte ich die Kategorie Offen lang und wurde mit einer eher einfachen Bahn mit einfachen Postenstandorten konfrontiert. Trotzdem unterlief mir ein grober Fehler: Ich stellte bei einem Posten den Kompass um für zum nächsten Posten die knapp 200 Meter quer zu laufen. Dazwischen umrundete ich ein Dickicht und lief danach um 90 Grad westlicher in die falsche Richtung weiter. Der Fehler kam so zustande, dass ich auf meinem Kompass die Farbe blau Mitte anpeilte und nach dem Dickicht machte ich dasselbe, aber eben um 90 Grad verdreht.

Daumenkompass mit den Farben auf dem Ring.
Nach mittlerweile 12 Jahren OL machte ich diesen Fehler erstmals und hoffentlich zum letzten Mal! Meinen Fehler merkte ich zwar sofort und konnte mich gut auffangen, aber dies kostete mich gut zwei Minuten Zeit. Trotzdem hat mir der Lauf und die Organisation gut gefallen.

Rangliste Biberister-Nacht-OL: http://www.o-l.ch/cgi-bin/results?type=rang&year=2013&event=Biberister-Nacht-OL&kat=OL&zwizt=1&imgx=640&imgy=480

11. März 2013

Polysportives Wochenende

Mit einem Nacht-OL, einem Biketraining, einem zügigen Lauf und einem schnellen Grundlagentraining war mein sportliches Wochenende abwechslungreich und recht happig. Körperlich müde aber geistig positiv gestimmt, überwog doch noch der Erholungswert.

Am Freitagabend war ich bereits wieder an einem OL am Start. In Lätti bei Münchenbuchsee stellte ich mich dem Berner Nacht-OL, welcher im Gebiet der Karte Moosaffoltern ausgetragen wurde. Diese Karte war neu für mich. Nach mittlerweile 12 Jahren OL werden die für mich unbekannten Wälder doch immer seltener. Zwei Fehler kosteten mich ein paar Minuten Zeit, welche mir auch den ersten Rang unter den wenigen gestarteten LäuferInnen verunmöglichte.

Am Samstag half ich beim Schwimmklub Münsingen bei ihrem polysportiven Wochenende mit. Dabei leitete ich ein Biketraining für die jugendlichen SchwimmerInnen. Entsprechend ihrem Können gestaltete ich ein abwechslunsreiches Training mit technischen und spielerischen Elementen. Im zweistündigen Block vermittelte ich den jungen SchwimmerInnen auch Tipps und Tricks über die Ausrüstung rund ums Biken. In einer freien Stunde am späten Nachmittag forderte mich die Leiterin in einem für mich doch eher zügigen Lauftraining etwas aus meinem gemütlichen Tritt meiner Erholungsphase.

Am Sonntagvormittag leitete ich für dieses Frühjahr erstmals das Grundlagentraining mit dem Rennvelo des RC Steffisburg. Die zwölf FahrerInnen waren mit einer Ausnahme fünfzehn und mehr Jahre jünger als ich und teils mit schon recht vielen Kilometern in den Beinen. Dementsprechend wurde das Tempo hoch gehalten, wobei ich spätestens bei den Aufstiegen immer wieder zurückfiel.

Am Sonntagabend war ich doch recht müde. Meine sportliche Betätigung von Freitag bis Sonntag war für meine Erholungsphase sicher zu lange und zu intensiv. Aber das Wochenende hat mir sehr gut gefallen und war damit für meine mentale Seite sehr positiv, was auch sehr wertvoll ist!

Resultate Berner Nacht-OL Lätti bei Münchenbuchsee: http://www.o-l.ch/cgi-bin/results?type=rang&year=2013&event=Berner+Nacht-OL&kat=OM

Schwimmklub Münsingen: www.schwimmklub-münsingen.ch

4. März 2013

OL-Saisonstart

Mit einem extra langen OL, der TOMILA, startete ich in die OL-Frühlingsläufe. Ohne Grundlagenausdauer trainiert zu haben, meisterte ich meinen bisher längsten OL mit einer Laufzeit von über eineinhalb Stunden problemlos. Für mich war es eine neue und besondere Erfahrung.

Am Sonntag startete ich zu meinem bisher längsten OL mit den meisten Höhenmetern. Der erste Frühlings-OL in unserer Region fand im noch winterlich verschneiten Bütikofenwald bei Burgdorf statt. Der Schnee war im Wald nicht zu tief und auf den Wegen festgefahren oder -getreten. Somit war die Belaufbarkeit gut. Dies kam uns Läufern entgegen, da der OL als TOMILA ausgetragen wurde. Das bedeutet für jede Kategorie Langdistanz plus 70 % und mit Massenstart! Trotz meiner immer noch andauernden Erholungsphase wollte ich mir diese Prüfung nicht entgehen lassen.

Unsere Bahndaten im HB waren 8 Kilometer bei 300 Höhenmetern mit 18 Posten. Wer nun als Läufer denkt, das sei einfach und wenig, irrt sich! Von der physischen Belastung her kann man diese Daten vom OL im Vergleich zu einem "normalen" Lauf ungefähr mal 2,5 rechnen! Auch die Laufzeiten verlängern sich in dieser Grössenordnung. Dies, weil wir im OL meist quer durch den Wald laufen, über Fallholz und Gräben springen, oft jeden Tritt suchen und ständig den Rhythmus wechseln müssen. Dazu kommt noch das ständige Orientieren und das stempeln der Posten.

Ich nahm mir vor, mit dosierten Tempo zu starten um über diese lange Distanz nicht einzubrechen. Bis zum dritten Posten konnte ich noch hinter der Spitzengruppe vom HB mithalten, aber im anschliessenden steilen Aufstieg musste ich die Kollegen ziehen lassen. Zwei Fehler in der Mitte des Laufs kosteten mich etwa fünf Minuten Zeit. Gegen Ende konnte ich wie geplant mein Tempo steigern und noch einen Mitstreiter überholen.

Mein erster TOMILA war ein tolles Erlebnis für mich! Auch in meiner Erholungsphase bin ich bereit eine solche Prüfung problemlos zu bewältigen. Meine Ausdauerleistung dazu reichte problemlos aus und ich bin zufrieden, diese nach meinen vielen Jahren Ausdauersport einfach so abrufen zu können. Dies ist wenigstens ein Vorteil in meinem vorgerückten Sportleralter!

Rangliste TOMILA: http://www.o-l.ch/cgi-bin/results?type=rang&year=2013&rl_id=2439&kat=HB

24. Februar 2013

Schnee so weit das Auge reicht

Nun ist es bereits die 39. Saison, in welcher ich im Gantrisch langlaufe. Kurze und lange Saisons, kalte und wärmere Winter und wenig bis viel Schnee - alles habe ich dort schon erlebt. So viele Schnee, wie jetzt Ende Februar im Laufgebiet liegt, hatte es auch schon, aber es ist viele Jahre her. Ich freue mich über die guten Schneeverhältnisse und das wunderschöne Laufgebiet! Das Langlaufen kann ich jetzt geniessen, ohne Grundlagenausdauer trainieren zu müssen. Ein Vorteil meiner Saisonplanung als Querfahrer und Biker mit meiner Frühjahrspause. Erst in vier Wochen beginne ich mit dem Aufbau für die Bikerennen.

Schutzhütte im LZG
Bereits nächsten Sonntag findet mit der TOMILA der erste regionale Frühlings-OL statt. Dies ist ein extra langer OL mit Massenstart. Das aktuelle Winterwetter sieht aber noch wenig nach Frühlings-OL aus. Aber ich nehme die äusseren Bedingungen und den OL wie es sein wird. Ohne Ambitionen stelle ich mich der besonderen Form des Laufs und rechne dabei mit einer Laufzeit von eineinhalb Stunden oder etwas mehr.

18. Februar 2013

Eisiger Februar

Unser Bikeclub, der RC Steffisburg, musste bereits zum dritten aufeinanderfolgenden Mal das sonntägliche Grundlagentraining mit dem Rennvelo absagen. Der Grund war immer derselbe und je nach Sichtweise gar kein Negativer: Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und schneebedeckte Strassen oder Glatteisgefahr. Dafür hat es in den Langlaufgebieten in unserer Umgebung überall genügend Schnee und gut präparierte Loipen. Eingefleischte Velofahrer mögen über die herrschenden äusseren Bedingungen nicht gross Freude haben. Als Multisportler nehme ich dies aber gelassen und passe meine sportliche Betätigung den äusseren Bedingungen an. Seit meinem vorzeitigen Ende der Quersaison war ich mindestens einmal am Wochenende mit den Langlaufskis unterwegs. Neben dem Skaten pflege ich immer noch gerne das klassische Laufen.


Bei Minustemperaturen und Schnee und Eis reizt mich auch immer wieder das Biken mit meinen groben Spikesreifen. Am vergangenen Sonntag war ich damit wieder unterwegs und genoss die winterliche Sonne. Im Glütschbachtal hielt ich sogar an, als sich zwei Rehe durch meine Anwesenheit zur Flucht gezwungen sahen. Erholung pur, für so etwas Zeit zu haben! Dies im Gegensatz zu den kommenden Rennen vom Romandie Bike Cup: Dort wird wieder jede Sekunde zählen und unsere Blicke werden kaum von der Fahrlinie abschweifen  ...

7. Februar 2013

Die Sommersaison ist geplant!

Nun ist es offiziell, der neue Romandie Bike Cup wird zwölf Rennen beinhalten, wovon drei als Bike-Marathon gelten. Der Garmin Bike Marathon in Moutier wird anfangs September als happigstes Rennen 3800 Höhenmeter bei 90 Kilometern aufweisen! Das sind von den Höhenmetern gesehen zwei Drittel Inferno-Triathlon! Bei langen Prüfungen rechne ich vor allem die Höhenmeter, denn diese spüre ich jeweils im Nachgang mehr als die Distanz.

Anfangs August stehen drei Rennen vom Romandie Bike Cup in Wochenfolge auf dem Kalender. Da verzichte ich bewusst auf das zweite (Sense Bike Alterswil), um wieder genügend Erholungszeit zu haben. Für die Gesamtwertung kann ich mir dies erlauben, denn von den zwölf Rennen werden deren acht zählen.

Von anfangs März bis Anfangs Mai werde ich wieder ein paar regionale Orientierungsläufe bestreiten. Zudem habe ich vor, wieder am Bantiger-Bikerennen und beim neuen Eiger Ultra Trail Mitte Juli auf der kürzesten Strecke zu starten. An den beiden traditionellen, regionalen "Kiesen-Rennen" werde ich auch dabei sein. Diese beiden Prüfungen haben für mich aber eher gesellschaftlichen Charakter und bieten Gelegenheit, die Farben meines Sponsors "bikecenter radsport" in der Region zu zeigen.

Nächste Woche erhalte ich mein neues Bike vom bikecenter radsport. Das Trek Superfly AL Elite ist ein 29-Zoll Hardtail und wird mich bei der Jagd auf gute Platzierungen beim Romandie Bike Cup bestens unterstützen!

http://www.trekbikes.com/ch/de/bikes/mountain/cross_country/superfly/superfly_al_elite#

4. Februar 2013

Ausblick auf die Sommersaison

Bereits im vergangenen Oktober wurde angekündigt, dass die beiden Bike Cups der Romandie fusionieren werden um ab der Saison 2013 als einziger, grosser Romandie Bike-Cup aufzutreten. Nun warten wir gespannt auf den Wettkampfkalender. Aus inoffizieller, noch unbestätigter Quelle konnte ich aber entnehmen, welche zwölf Rennen zum neuen Cup zählen werden. Das erste Rennen soll am 21. April in Colombier stattfinden. Demnach werde ich einen Vierwochen-Zyklus vorher mit meinem Grundlagenausdauer-Training beginnen. Meine jüngste Erfahrung zeigte, dass mir dies reicht um für das erste Bikerennen bereit zu sein. Dies ist wenigstens ein Vorteil meines weit fortgeschrittenen Rennfahreralters gegenüber den Jungen.

Nun hoffe ich auch, dass die Renndaten stimmen, denn mit meinen weiteren Tätigkeiten im SLRG-Sicherungsdienst, als Stilrichter bei Schwimmwettkämpfen und den übrigen Helfereinsätzen, habe ich damit keine Terminkollisionen. Sobald die Termine vom Romandie Bike Cup definitiv fest stehen, kann ich noch den einen und anderen OL zum Ausgleich einplanen.