14. Januar 2020

Kleine Überraschung

Am vergangenen Samstag lief ich das UBS Cross in Düdingen. Wie jedes Jahr ist die Beteiligung an diesem Cross gross, auch viele ältere Läufer nehmen jeweils die ein Kilometer lange Runde beim Sportplatz Leimacker unter die Füsse. Der Boden war nicht tief und gut belaufbar. Die kalte Bise wurde nur durch mässigen Sonnenschein etwas entschärft.

Bereits auf der ersten Runde merkte ich, dass ich mit guten Tempo unterwegs war. Dieses konnte ich über die folgenden Runden durchziehen und in der letzten Runde noch etwas zusetzen. Dennoch war ich etwas überrascht über mein für mich schnelles Tempo: 4:46 pro Kilometer. Dies stimmt mich zuversichtlich für meine kommenden beiden letzten kurzen Läufe in meiner Wintersaison.

Rangliste UBS Cross Düdingen: http://www.ffa-flv.ch/files/200112-RanglisteUBSCross2020.pdf

3. Januar 2020

Cyclocross St-Légier

Zwei Tage nach dem Cross-Race in Pfaffnau stand ich schon wieder am Start eines Radquers: In St-Légier-La Chiésaz oberhalb Vevey wurde das letzte Rennen des Omnium Romand Cyclocross ausgetragen. Erstmals wurde in der Schweiz ein separates Radquer für die Masters 2 und 3 eingeplant. Das heisst, wir über 40-Jährigen konnten unser eigenes Rennen austragen.

Die Strecke war sehr nass, tief und rutschig. Auch ohne die jungen, schnellen Fahrer im Rennen verlor ich bei diesen Verhältnissen zwei Runden auf den Sieger. Nach Rennhälfte wechselte ich auch auf mein zweites Velo, welches ohne den vielen anhaftenden Schlamm mit Gras vermischt zu Beginn deutlich leichter war.

Für mich war es bereits das letzte Radquer dieser Saison, die beiden letzten Rennen lasse ich aus. Stattdessen habe ich bis anfangs Februar noch zwei Crossläufe und den Laufenburger Stadtlauf eingeplant. Anschliessend beginnt meine Frühjahrs-Wettkampfpause.

Rangliste Cyclocross St-Légier: https://www.mso-chrono.ch/pdfs/results-category.php?race=1257&import=8401&model=7&order=categorie&key=masters-3

Schlussrangliste Omnium Romand Cyclocross: https://www.mso-chrono.ch/pdfs/championship-category1.php?group=123&category=6854

27. Dezember 2019

Cross Race Pfaffnau

Am 26. Dezember bestritt ich wie letztes Jahr wieder das internationale Cross-Race GP Luzern in Pfaffnau. Um 9.30 Uhr starteten 36 Fahrer und Fahrerinnen zum Jedermann-Rennen. Wegen dem vielen Regen der vergangenen Tage verwandelten sich die Weiden in immer brauner werenden Morast. Die Strecke ist aber gut angelegt und beinhaltet drei längere Passagen auf hartem Belag. Dort war schnelleres Vorankommen möglich und der an den Reifen klebende Schlamm schleuderte es weitgehend wieder weg.

Durch den tiefen Boden ergaben sich mehrere, zum Teil etwas längere Laufpartien. Diese kam mir mit meinem regelmässigen Lauftraining entgegen. Dennoch liegen mir harte Böden, ob trocken oder gefroren, im Radquer klar besser.

Rangliste: www.cross-race.ch

13. Dezember 2019

Cyclocross Porrentruy

Am vergangenen Samstag startete ich erstmals in Pruntrut beim Radquer vom Omnium Romand Cyclocross. Die Strecke beim Schloss war topografisch und von den vielen weichen Wiesenpartien her recht hart. An einigen Stellen hatte ich zuwenig Kraft um die Anliegerkurven an den steilen Hängen zu fahren. Dies erforderte mehr Laufarbeit und kostete auch Zeit gegenüber den Mitstreitern, welche die Passagen fahrend bewältigen konnten. Einzig auf der längeren Waldtreppe zahlten sich meine vielen Lauf-Trainingskilometer aus. Einmal mehr zeigte sich, dass sich meine Vorlieben im Radquer seit über 40 Jahren nicht geändert haben: Schnelle Strecken mit trockenem oder gefrorenem Boden liegen mir deutlich besser.






Rangliste Cyclocross Porrentruy: https://www.mso-chrono.ch/pdfs/results-category.php?race=1256&import=8379&model=7&order=categorie&key=masters-3

27. November 2019

Zeta-Cross Colombier

Letzten Samstag startete ich zum etwa zwölften Mal am Zeta-Cross in Colombier. Seit vielen Jahren wird dort auf dem Waffenplatz Planeyse ein Radquer vom Omnium Romand Cyclocross durchgeführt. Der Boden auf diesem kleinen Hochplateau wird vom Regen kaum tief und ist immer gut befahrbar. Dies kommt mir auch entgegen und die abwechslungsreiche und fast flache Runde gehört zu einer meiner liebsten Querstrecken.

Im Gegensatz zum Nachtquer in Payerne auf tiefem Boden verlor ich auf der Planeyse nur eine Runde auf die jungen Spitzenfahrer. In der Rangliste der über 50-Jährigen bin ich mit dem 11. Rang etwa in der Mitte klassiert.

Rangliste: https://www.mso-chrono.ch/pdfs/results-category.php?race=1253&import=8361&model=7&order=categorie&key=masters-3

11. November 2019

Cyclocross de nuit - Première in Payerne

Auf das erste Nacht-Quer in der Schweiz freute ich mich sehr, da es etwas Besonderes ist! Vor vielen Jahren erlebte ich eine ähnliche Première beim damals ersten Nacht-Bike-OL. Im Gegensatz zu damals, als wir im völlig dunklen Wald unterwegs waren, wurde die Strecke in Payerne recht gut ausgeleuchtet. Im Areal vom Karting Payerneland wurde eine enge Strecke mit vielen Kurven auf einer eher kleinen Fläche ausgesteckt. Als Beleuchtung organisierte der Veranstalter hohe Masten mit Scheinwerfern, welche von Generatoren mit Strom versorgt wurden.



Trotz dem Wissen um die beleuchtete Strecke wollte ich auf sicher gehen und rüstete mich mit eigenen Lampen aus. Am Lenker montierte ich eine Lampe mit einer Leistung von 800 Lumen und auf den Helm pflanzte ich meine starke Lampe für das nächtliche Lauftraining, die Petzl NAO mit 575 Lumen Lichtleistung. Im Gelände ist eine Lampe am Helm sehr dienlich, da dessen Lichtkegel vor Kurven genau der Blickrichtung folgt. Mit dieser Kombination war ich bestens gerüstet und ich sah im tiefen Boden wirklich jede Spurrille und die wenigen Steine auf der Strecke.

Im Hauptrennen, welches zum Omnium Romand Cyclocross zählt, waren 113 Fahrer am Start. Entgegen dem Quercup gibt es für uns älteren Fahrer keine Zeitvorgabe, dafür eine separate Rangliste. Das Rennen führte über 50 Minuten und mittlerweile muss ich damit rechnen, über diese Zeit von den Elite-Fahrern zweimal überrundet zu werden. Der Boden war klebrig und tief und an zwei Orten auf dem flachen Parcours war ich über kurze Distanz zu Fuss schneller als auf dem Rad.

Mir gelang wieder ein gutes Rennen aber Overall reichte es mir nur für einen Platz in den hinteren Regionen. Im Klassement der Masters 3 sieht mein 7. Rang in der ersten Ranglistenhälfte aber schon besser aus.

Rangliste Cyclocross de nuit Payerne: https://www.mso-chrono.ch/pdfs/results-category.php?race=1252&import=8329&model=7&order=categorie&key=masters-3

4. November 2019

Schlussrennen Afeno Quercup

Der diesjährige Afeno Quercup ist bereits wieder vorbei: Am vergangenen Samstag fuhren wir in Pfaffnau den letzten Lauf. Der Streckenchef, Ex-Radprofi Kurt Steinmann, steckte uns wie jedes Jahr einen interessanten Parcours im Gebiet der Schnitzelfeuerung aus.

Der lange Aufstieg auf dem befestigten Weg konnte ich jeweils nutzen, etwas an Boden gut zu machen. Auf den Wiesenpartien war es vom Regen der Vortage recht rutschig geworden, was eine bis zwei kurze Laufpartien bedingte. Gegen Ende des Rennens konnte ich immer näher zum Kollegen Urs Bolliger aufschliessen, welcher wie üblich sehr schnell gestartet war. Er behielt aber die Führung und rettete sich wenige Sekunden vor mir ins Ziel.

Rangliste Afeno Quercup Pfaffnau: https://my4.raceresult.com/133341/RRPublish/pdf.php?name=6.Etappe%20Pfaffnau%7CRangliste%20Gruppe%20A%20Quer&contest=0&lang=de

Schlussklassement Afeno Quercup: https://my4.raceresult.com/133341/RRPublish/pdf.php?name=Gesamtklassement%7CGrp%20A%20Gesamtklassement&contest=0&lang=de