Die Strecke vom Omnium Romand Cyclocross in Bex liegt mir gut, denn viele Abschnitte sind gut fahrbar und die Strecke gilt als schnell. Ein Teil unserer Runde führte über die BMX-Piste und die leicht ansteigende Zielgerade ist mehrere Hundert Meter lang.
Trotzdem kam ich nicht auf Touren, meine gewohnte Intensität konnte ich nicht fahren und bereits nach der ersten Runde fand ich mich weit hinten im Feld vor. Ich spürte deutlich, dass ich ausgelaugt war und mich von den vielen Rennen nicht mehr genügend erholen konnte. Bereits während dem Rennen entschied ich, die beiden Quers in Dagmersellen am Stephanstag und Beromünster vier Tage später auszulassen. Stattdessen erhole ich mich jetzt mit kurzen und lockeren Trainings im regenerativen Bereich.
Für die kommende Quersaison muss ich mir Gedanken machen, ob ich diese nach der Bikesaison kürzer planen will oder mehr wettkampffreie Wochenenden einplanen will. Nun muss ich akzeptieren, dass ich mit meinen bald 52 Jahren auch eine Quersaison mit fast wöchentlichen Starts nicht mehr "verdauen" kann.
Resultate Bex: http://www.mso-chrono.ch/results/180-cyclo-cross-de-bex-orc10/1572/categorie
25. Dezember 2012
17. Dezember 2012
Schlammschlacht in Moutier
Lange Wiesenpartien, welche vom geschmolzenen Schnee und dem Regen völlig aufgeweicht waren, stellten am Samstag am Quer in Moutier besondere Anforderungen. Trotz meiner Läuferqualitäten konnte ich in den vielen Laufpartien und im übrigen Rennen meine Leistung nicht abrufen.
Der Regen vom Freitag und Samstag hat den Schnee auf der Strecke zum Schmelzen gebracht und damit den Boden sehr stark durchnässt. Die Strecke vom Omnium Romand Cyclocross in Moutier bestand zu rund zwei Dritteln aus Wiesenpartien. Vor dem Rennen sah ich Fahrer, welche eine Runde rekognosziert hatten, mit stark verdreckten Kleidern und komplett verschlammtem Velo. Sie berichteten von vielen Laufpartien und dass ich als ehemaliger Triathlet damit doch im Vorteil sei.
Dieser tiefe Boden liess bei mir keine Freude aufkommen und ich entschloss mich, ohne Streckenbesichtigung nur auf der Rolle einzufahren. Bereits in der verkürzten Startrunde konnte ich auf den ersten dreihundert Metern nicht mein gewohntes Tempo fahren. bald fiel ich weit zurück, in für mich ungewohnte Positionen. Nach der vierten Runde konnte ich mich nicht mehr für die Weiterfahrt motivieren und beendete das Rennen vorzeitig.
Eimal mehr zeigte sich deutlich, wie stark Körper und Geist zusammenhängen: Ohne Motivation konnte ich gar nicht in meiner gewohnten Intensität fahren und laufen. Bestätigt erhielt ich dies am folgenden Vormittag im Schwimmtraining, als ich keine Müdigkeit spürte und wie in einem Wettkampf "Gas geben" konnte.
Resultate: http://www.omniumromand.ch/files/ORC9-Moutier-Amateurs-Masters.pdf
Der Regen vom Freitag und Samstag hat den Schnee auf der Strecke zum Schmelzen gebracht und damit den Boden sehr stark durchnässt. Die Strecke vom Omnium Romand Cyclocross in Moutier bestand zu rund zwei Dritteln aus Wiesenpartien. Vor dem Rennen sah ich Fahrer, welche eine Runde rekognosziert hatten, mit stark verdreckten Kleidern und komplett verschlammtem Velo. Sie berichteten von vielen Laufpartien und dass ich als ehemaliger Triathlet damit doch im Vorteil sei.
Dieser tiefe Boden liess bei mir keine Freude aufkommen und ich entschloss mich, ohne Streckenbesichtigung nur auf der Rolle einzufahren. Bereits in der verkürzten Startrunde konnte ich auf den ersten dreihundert Metern nicht mein gewohntes Tempo fahren. bald fiel ich weit zurück, in für mich ungewohnte Positionen. Nach der vierten Runde konnte ich mich nicht mehr für die Weiterfahrt motivieren und beendete das Rennen vorzeitig.
Eimal mehr zeigte sich deutlich, wie stark Körper und Geist zusammenhängen: Ohne Motivation konnte ich gar nicht in meiner gewohnten Intensität fahren und laufen. Bestätigt erhielt ich dies am folgenden Vormittag im Schwimmtraining, als ich keine Müdigkeit spürte und wie in einem Wettkampf "Gas geben" konnte.
Resultate: http://www.omniumromand.ch/files/ORC9-Moutier-Amateurs-Masters.pdf
10. Dezember 2012
MTB- statt Quer-Wochenende
Wegen den schlechten Strassenverhältnissen aufgrund des vielen Neuschnees entschied ich mich am Samstag morgen, die lange Autofahrt nach Orbe (VD) zum Radquer auszulassen und auf den Start zu verzichten. Zwar liebe ich Quers auf Schnee, aber unter diesen Umständen konnte ich gut verzichten. Der viele Neuschnee und die kalten Temperaturen reizten mich aber, eine lockere Schnee-Fahrt mit dem Bike und den ganz groben Spikesreifen zu machen. Unterwegs im Aaretal auf weissen Wald- und Feldwegen genoss ich den Winter und das spezielle Gefühl mit Spikesreifen auf Schnee.
Am Sonntag startete ich dann wie geplant beim Clubquer vom RC Steffisburg in Längenbühl. Obwohl als Quer ausgeschrieben, ist die Wahl des Velos frei und die meisten starteten wie ich mit dem MTB. Mit meinen je 336 Spikes pro Reifen war ich optimal gerüstet, aber als Ältester Fahrer im überschaubaren Startfeld wurde ich doch in den hinteren Regionen klassiert. Der anschliessende Höck mit den RCS-Kollegen mit Brunch war mir aber fast wichtiger. Dabei diskutierten wir auch über die Zukunft unserer umfangreichen Clubmeisterschaften.
Am Sonntag startete ich dann wie geplant beim Clubquer vom RC Steffisburg in Längenbühl. Obwohl als Quer ausgeschrieben, ist die Wahl des Velos frei und die meisten starteten wie ich mit dem MTB. Mit meinen je 336 Spikes pro Reifen war ich optimal gerüstet, aber als Ältester Fahrer im überschaubaren Startfeld wurde ich doch in den hinteren Regionen klassiert. Der anschliessende Höck mit den RCS-Kollegen mit Brunch war mir aber fast wichtiger. Dabei diskutierten wir auch über die Zukunft unserer umfangreichen Clubmeisterschaften.
3. Dezember 2012
Ernüchterung in Sion
Minustemperaturen, gefrorener Boden mit etwas Schnee und mein langsamer Start sind die besonderen Merkmale vom Nationalen Quer in Sion. Trotzdem gefiel mir das Rennen mit einer meiner liebsten Strecken.
Die Strecke vom Nationalen Quer in Sion gefällt mir sehr gut und kommt mir mit seinen Anforderungen entgegen. Wie ich anhand des Wetterberichts geahnt hatte, war der Boden auf dem Kasernenareal in Sion grösstenteils gefroren. Der wenige Schnee machte den Boden doch recht glitschig.
Die beiden steilen Abfahrten, welche ich in den Vorjahren fuhr, bewältigte ich diesmal zu Fuss, da mir das Sturzrisiko auf der gefrorenen Weide zu gross war. Wenigstens waren die asphaltierten Wege des Kasernenareals eisfrei. Etwas positives ist mir in Sion, beim ersten Quer bei Minusgraden aufgefallen: Mit den kalten Temperaturen komme ich besser zurecht als früher und muss mich darher eher etwas weniger warm anziehen.
Resultate Sion: http://radquer.ch/de/Results/Events/7eme-Cyclo-Cross-Sion-Valais2012124_Nat-B.html
Die Strecke vom Nationalen Quer in Sion gefällt mir sehr gut und kommt mir mit seinen Anforderungen entgegen. Wie ich anhand des Wetterberichts geahnt hatte, war der Boden auf dem Kasernenareal in Sion grösstenteils gefroren. Der wenige Schnee machte den Boden doch recht glitschig.
Trotz gutem Einfahren auf der Rolle und ein Platz in der dritten Startreihe gelang mir ein miserabler Start und fiel weit nach hinten. Erst in der dritten Runde konnte ich aufholen und mein gewohntes Tempo fahren. Einmal mehr zeigte sich meine Schwäche vom Start unbarmherzig auf. Als einer der wenigen über 50-jährigen Querfahrer, welcher regelmässig nationale Quers fährt, muss ich mein Alter diesbezüglich immer deutlicher akzeptieren. Bereits in meiner vierten Runde wurde ich vom Spitzenfahrer überrundet.
Resultate Sion: http://radquer.ch/de/Results/Events/7eme-Cyclo-Cross-Sion-Valais2012124_Nat-B.html
26. November 2012
Cyclocross Echallens
Letzten Samstag fuhr ich erstmals das Quer in Echallens (VD). Dieses Jahr wurde dort die "Championnats Romands et Cantonaux" ausgetragen. Zudem zählte das Rennen als 6. Lauf des Omnium Romand Cyclocross. Der Wettbewerb wurde offen ausgeschrieben und auch wir Deutschschweizer sind jeweils auch willkommene Fahrer.
Die Strecke bestand mehrheitlich aus holpriger Wiese mit vielen Kurven und Richtungsänderungen. Trotz des weitgehend flachen Parcours war die Strecke konditionell sehr anspruchsvoll. Solch lange und holprige Wiesenpartien behangen mir nicht besonders gut. Dort verlor ich jeweils Zeit auf meine Mitkonkurrenten und zum Ende der Runde auf Wegen und Asphalt konnte ich wieder etwas aufholen.
Resultate: http://www.omniumromand.ch/files/ORC2012-Echallens-cat-1.pdf
Die Strecke bestand mehrheitlich aus holpriger Wiese mit vielen Kurven und Richtungsänderungen. Trotz des weitgehend flachen Parcours war die Strecke konditionell sehr anspruchsvoll. Solch lange und holprige Wiesenpartien behangen mir nicht besonders gut. Dort verlor ich jeweils Zeit auf meine Mitkonkurrenten und zum Ende der Runde auf Wegen und Asphalt konnte ich wieder etwas aufholen.
Resultate: http://www.omniumromand.ch/files/ORC2012-Echallens-cat-1.pdf
19. November 2012
Flückiger Cross Madiswil
Eine Jahresschlussfeier bis spät am Abend ergab eine kurze Nacht vor dem Radquer am Sonntag. Nach dieser für mich sehr späten Nachtruhe gelang mir nur eine moderate Leistung auf der Querstrecke.
Mein Rennwochenende begann eigentlich schon am Samstagabend mit dem "soirée Juralp Cup" in Cudrefin. Bei diesem gemeinsamen Fondue-Essen wurde auch die Siegerehrung des diesjährigen Juralp Cup ausgetragen. Als vierter der H50 durfte ich dort aufs erweiterte Podest und war auch preisberechtigt. Das Abendprogramm ging bis 23.30 Uhr und die Nacht vor dem neuen Quer in Madiswil wurde kurz.
Nach der letzten Austragung des Quers in Bützberg ergriffen die Gebrüder Flückiger als Profi-Biker die Initiative und stellten mit dem Internationalen Flückiger Cross in Madiswil eine gelungene Nachfolge-Veranstaltung im Oberaargau auf die Beine. Auch der OK-Präsident Andreas Moser ist Elite-Querfahrer und fuhr neben den Gebrüdern Flückiger auch das Hauptrennen.
Mein Rennwochenende begann eigentlich schon am Samstagabend mit dem "soirée Juralp Cup" in Cudrefin. Bei diesem gemeinsamen Fondue-Essen wurde auch die Siegerehrung des diesjährigen Juralp Cup ausgetragen. Als vierter der H50 durfte ich dort aufs erweiterte Podest und war auch preisberechtigt. Das Abendprogramm ging bis 23.30 Uhr und die Nacht vor dem neuen Quer in Madiswil wurde kurz.
Nach der letzten Austragung des Quers in Bützberg ergriffen die Gebrüder Flückiger als Profi-Biker die Initiative und stellten mit dem Internationalen Flückiger Cross in Madiswil eine gelungene Nachfolge-Veranstaltung im Oberaargau auf die Beine. Auch der OK-Präsident Andreas Moser ist Elite-Querfahrer und fuhr neben den Gebrüdern Flückiger auch das Hauptrennen.
Die Strecke wies sehr viele Kurven auf und war ausser dem steilen Wald-Aufstieg und der ebensolchen Abfahrt flach. Der Nebel als fast täglicher Gast im Oberaargau in dieser Jahreszeit machte die Strecke glitschig. Im Rennen kam ich nie richtig auf Touren und fand mich schnell in den hintersten Regionen des Feldes. Mit den Tücken der Strecke kam ich gut zurecht und auch die steile Treppe beim Waldaufstieg meisterte ich mit meinem regelmässigen Lauftraining problemlos. Trotzdem verlor ich auf den Sieger sogar zwei Runden und fasste als letztklassierter Fahrer die Rote Laterne.
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| Hinter mir der zweitklassierte Andri Frischknecht. Ende der Achtzigerjahre fuhr ich mit seinem Vater Thomas Radquer und vor über 30 Jahren war ich sogar mit seinem Grossvater Peter einmal am Start. |
12. November 2012
OL in anderer Sphäre
Mit einer schnellen Kaderläuferin durfte ich im Zweierteam einen Orientierungslauf in einer seltenen Form bestreiten. Für mich war es ein besonderes Erlebnis und im Ziel war ich der Meinung, dass dies für mich der härteste OL seit vielen Jahren war.
Am vergangenen Freitagabend startete ich mit meiner Club- und Lauftrainingskollegin Thalia Bertschinger am DUO*NOL in Subingen. Dieser Nacht-OL im Zweierteam mit Massenstart wird als Skore-OL ausgetragen und ist in seiner Art einzigartig. Bei dieser Form des OL erhält man eine Karte mit einem Postennetz ohne feste Postenfolge. Die weiter von Start und Ziel gelegenen Posten ergeben mehr Punkte und umgekehrt. Die Zeit war in Subingen auf eine Stunde festgesetzt und jede angebrochene Minute Verspätung kosteten wieder fünf Punkte Abzug.
Es freute mich, mit Thalia vom Berner Nachwuchskader starten zu dürfen. Sie ist sowohl läuferisch und kartentechnisch deutlich besser und auch mehr als 30 Jahre jünger als ich. Wir teilten uns die Arbeit so auf, dass sie den Hauptanteil des Karten Lesens machte und ich die Posten stempelte, wobei beide je eine Karte zur Hand hatten. Für mich bedeutete dieser OL eine Stunde am Anschlag laufen und besonders beim quer laufen (Quer durch den Wald) musste sie das Tempo deutlich drosseln. Bei dieser für mich sehr hohen Intensität fiel ich oft aus der Karte und konnte Thalia im Karten lesen kaum unterstützen.
Gegen Schluss der Stunde nahte auf unserer Route das Ziel immer näher und wir liefen noch zusätzliche Posten an. Das Timing von Thalia war derart gut, dass wir in 59:52 beim Ziel stempelten! Mein Beitrag bestand höchstens darin, dass ich das für mich horrende Tempo bis zur letzten Minute ohne Einbruch durchhalten konnte.
Für mich war es eindrücklich zu erleben, wie eine Kaderläuferin die Routen von Posten zu Posten sehr direkt wählt, beim quer laufen über Fallholz und Bodenbewuchs kaum langsamer wird, und im Postenraum die Posten sofort findet. Vielen Dank Thalia für das tolle Erlebnis!
Rangliste: http://www.o-l.ch/cgi-bin/results?type=rang&year=2012&event=DUO*NOL&kat=S%2BE
Am vergangenen Freitagabend startete ich mit meiner Club- und Lauftrainingskollegin Thalia Bertschinger am DUO*NOL in Subingen. Dieser Nacht-OL im Zweierteam mit Massenstart wird als Skore-OL ausgetragen und ist in seiner Art einzigartig. Bei dieser Form des OL erhält man eine Karte mit einem Postennetz ohne feste Postenfolge. Die weiter von Start und Ziel gelegenen Posten ergeben mehr Punkte und umgekehrt. Die Zeit war in Subingen auf eine Stunde festgesetzt und jede angebrochene Minute Verspätung kosteten wieder fünf Punkte Abzug.
Es freute mich, mit Thalia vom Berner Nachwuchskader starten zu dürfen. Sie ist sowohl läuferisch und kartentechnisch deutlich besser und auch mehr als 30 Jahre jünger als ich. Wir teilten uns die Arbeit so auf, dass sie den Hauptanteil des Karten Lesens machte und ich die Posten stempelte, wobei beide je eine Karte zur Hand hatten. Für mich bedeutete dieser OL eine Stunde am Anschlag laufen und besonders beim quer laufen (Quer durch den Wald) musste sie das Tempo deutlich drosseln. Bei dieser für mich sehr hohen Intensität fiel ich oft aus der Karte und konnte Thalia im Karten lesen kaum unterstützen.
Gegen Schluss der Stunde nahte auf unserer Route das Ziel immer näher und wir liefen noch zusätzliche Posten an. Das Timing von Thalia war derart gut, dass wir in 59:52 beim Ziel stempelten! Mein Beitrag bestand höchstens darin, dass ich das für mich horrende Tempo bis zur letzten Minute ohne Einbruch durchhalten konnte.
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| Auswertung unseres Laufs |
Rangliste: http://www.o-l.ch/cgi-bin/results?type=rang&year=2012&event=DUO*NOL&kat=S%2BE
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