19. November 2012

Flückiger Cross Madiswil

Eine Jahresschlussfeier bis spät am Abend ergab eine kurze Nacht vor dem Radquer am Sonntag. Nach dieser für mich sehr späten Nachtruhe gelang mir nur eine moderate Leistung auf der Querstrecke.

Mein Rennwochenende begann eigentlich schon am Samstagabend mit dem "soirée Juralp Cup" in Cudrefin. Bei diesem gemeinsamen Fondue-Essen wurde auch die Siegerehrung des diesjährigen Juralp Cup ausgetragen. Als vierter der H50 durfte ich dort aufs erweiterte Podest und war auch preisberechtigt. Das Abendprogramm ging bis 23.30 Uhr und die Nacht vor dem neuen Quer in Madiswil wurde kurz.

Nach der letzten Austragung des Quers in Bützberg ergriffen die Gebrüder Flückiger als Profi-Biker die Initiative und stellten mit dem Internationalen Flückiger Cross in Madiswil eine gelungene Nachfolge-Veranstaltung im Oberaargau auf die Beine. Auch der OK-Präsident Andreas Moser ist Elite-Querfahrer und fuhr neben den Gebrüdern Flückiger auch das Hauptrennen.


Die Strecke wies sehr viele Kurven auf und war ausser dem steilen Wald-Aufstieg und der ebensolchen Abfahrt flach. Der Nebel als fast täglicher Gast im Oberaargau in dieser Jahreszeit machte die Strecke glitschig. Im Rennen kam ich nie richtig auf Touren und fand mich schnell in den hintersten Regionen des Feldes. Mit den Tücken der Strecke kam ich gut zurecht und auch die steile Treppe beim Waldaufstieg meisterte ich mit meinem regelmässigen Lauftraining problemlos. Trotzdem verlor ich auf den Sieger sogar zwei Runden und fasste als letztklassierter Fahrer die Rote Laterne.

Hinter mir der zweitklassierte Andri Frischknecht. Ende der Achtzigerjahre fuhr ich mit seinem Vater Thomas Radquer und vor über 30 Jahren war ich sogar mit seinem Grossvater Peter einmal am Start.

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