22. April 2013

Langsamer Start

Beim ersten Bikerennen vom Garmin Bike Cup waren die Streckendaten mit 23 Kilometern und 150 Höhenmetern noch überaus human. Aber auf der mehrheitlich flachen Strecke ging die Post im Expresstempo ab. Nach meinem schlechten Strart zeigte sich bei mir noch eine mangelnde Tempofestigkeit. Dennoch erlebte ich auch Positives bei meinem Saisonstart.

Mit viel Freude und grosser Spannung erwartete ich das erste Bikerennen der Saison. Der erste Lauf vom Garmin Bike Cup fand auf dem Gelände vom Waffenplatz Planeyse bei Colombier statt. Das Gelände kenne ich vom Radquer her, welches im Winter ebenfalls dort zur Austragung kommt. Uns erwartete ein schnelles Rennen mit sehr wenigen Höhenmetern. Auf zwei kurze Startrunden ohne jegliche technischen Anforderungen, folgten drei Runden mit einer Abfahrt neben dem Rebberg und dem folgenden Aufstieg darin.

Bei der überaus breiten Startlinie auf offenem Feld startete ich in der zweiten Startreihe. Aber schon in der ersten Startrunde war ich dem für mich horrenden Tempo nicht gewachsen und fiel weit zurück. Erst später konnte ich wieder Boden gutmachen und mich um einige Plätze nach vorne arbeiten.




In der schnellen Abfahrt auf dem rutschigen Feldweg, die Maximalgeschwindigkeit auf dem Velocomputer blieb bei 55 Km/h stehen, spürte ich erstmals so richtig die Laufruhe meines neuen 29-Zoll-Bikes. Durch die grösseren Räder entstehen grössere Kreiselkräfte, was das Bike in solchen Situationen deutlich besser stabilisiert.

Im Aufstieg mit rund 40 Höhenmetern kam ich schnell voran, in allen drei Runden konnte ich Fahrer ein- und überholen. Aber mehr als der 12. Rang mit 11 Minuten Rückstand bei den Herren 50 lag für mich nicht drin. Dieser Rückstand ist für mich für eine Rennstunde noch zuviel.

Resultate: http://www.mso-chrono.ch/pdfs/resultats.php?race=190&import=1685&order=categorie&key=seniors

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