25. März 2012

Velocomputer im Wandel der Zeit

An meinem Rennvelo musste ich den neun Jahre alten Velocomputer durch ein neues Modell ersetzten. Dabei fand ich in einer Schublade in meiner Werkstatt noch meinen ersten Velocomputer aus den Achtzigerjahren! Klein, aber dick und ein Einzeilen-Minidisplay waren damals das Mass aller Dinge!

Etwa 28 Jahre liegen zwischen den beiden Modellen.

In den Neunzigerjahren montierte ich dann die ersten kabellosen Computer mit riesigem Sender mit einer 12-Volt-Batterie darin. Bald darauf kamen die ersten starken Halogenlampen auf den Markt. Eingeschaltet störten diese aber die Funkübertragung der Daten. Nach der Jahrtausendwende rüstete ich meine Velos wieder um auf die leichteren und absolut störungsfreien kabelgebundenen Computer um. Letztes Jahr hatte ich genug von den unschönen Kabeln und Kabelbindern am Bike und kaufte wieder einen kabellosen Computer. Diese sind nur noch rund 10 Gramm schwerer als das Pendant mit Kabel, denn der Sender kommt nun mit einer kleinen Knopfzelle als Stromquelle aus. Beim Rennvelo funktioniert die Messung der Tretkadenz auf die gleiche Weise. Auch die Anzahl der Funktionen explodierte in den letzten knapp dreissig Jahren. Es wird wohl nicht mehr lange gehen, da meldet der Velocomputer dem Fahrer, wann er einen Riegel essen sollte und wann eine Pinkelpause fällig ist ...

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