7. Februar 2011

Erholung?

Das anhaltend trockene und sonnige Wetter lockt viele Ausdauersportler ins Freie - so auch mich. Das wenige Weiss lockt mich aber kaum auf die Loipen, umsomehr reizt mich das Rennvelo. Seit dem Bike-Duathlon Mitte Januar war ich auf keinem Velo mehr unterwegs, ausser natürlich dem Alltagsrad. Vergangene Woche stieg ich gleich dreimal aufs Rennvelo.

Etwas erstaunt merkte ich, dass ich nach der Quersaion wieder lernen muss, locker und langsam Velo zu fahren! In den Radquers ist man ja immer in hoher Intensität unterwegs. Am Mittwoch und Samstag fiel es mir nicht ganz leicht, meinen Puls im regenerativen oder im tieferen Grundlagenausdauerbereich zu halten.

Am Wochenende kamen dann gleich sechs Stunden Bewegung (oder Trainings) zusammen: Am Samstag eine Runde mit dem Rennvelo, am Sonntagmorgen das monatliche Schwimmtraining im Winter mit bleibgesund.ch und anschliessend das erste Rennvelotraining vom RC Steffisburg gemeinsam mit dem RRC Thun. Eigentlich hätte ich mich nach den 90 Minuten Schwimmtraining genug bewegt. Die Fahrt mit meinen Kollegen und Kolleginnen aus beiden Vereinen wollte ich mir aber bei dem Frühlingswetter nicht entgehen lassen.

Am Sonntagnachmittag merkte ich dann, dass ich zu dieser Jahreszeit nicht mehr gewohnt bin, über vier Stunden zu trainieren. Die Müdigkeit war da, aber die innere Zufriedenheit überwiegte. - Je älter ich werde, desto mehr wird mir bewusst, dass die mentalen Komponenten im Ausdauersport sehr wichtige Bausteine zu den gesteckten Zielen sind!

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