15. Oktober 2013

Schönes OL-Wochenende

Trotz der laufenden Radquersaison plante ich ein OL-Wochenende mit Nacht-OL am Freitag und regionalem OL am Sonntag ein. Die zwei schönen Läufe wurden für mich zum OL-Genuss und rechtfertigten den Verzicht auf das Radquer vom Samstag vollumfänglich.

Am Freitagabend startete ich zu einem kleinen Nacht-OL in Niederhünigen. Dieser Lauf wurde von den „OL Norska Youngsters“ weitgehend selbständig und sehr gut organisiert. Ich entschied mich für die mittlere von drei Bahnen und erlebte einen interessanten Lauf. Vom vielen Regen vom Vortag war der Boden sehr rutschig. Dabei riskierte ich Nichts und liess oft Vorsicht walten. Mit meinem Resultat fast zuunterst auf der Rangliste bin ich doch nicht ganz zufrieden.

Nacht-OL Niederhünigen, Bahn HB

Am Samstag spürte ich die Anstrengung vom Nacht-OL doch mehr als erwartet und ich versuchte mich so gut wie möglich für den Sonntag zu erholen. Den biel.seeland-OL hatte ich mir in der Agenda schon lange vorgemerkt, da sich das Laufgebiet im Jura befindet, wo ich gerne laufe. Der Jura als OL-Laufgebiet unterscheidet sich zu den bekannten Mittelland-Wäldern deutlich: Die offenen Weiden mit sehr spärlichem Wegenetz, vielen Einzelbäumen, Baumgruppen und kleinen Wäldchen sind sehr interessant für die Postenjagd.

Das Laufgebiet meiner HB-Bahn oberhalb Les Prés d’Orvin befand sich auf einer Höhe zwischen 1000 und 1300 Metern über Meer. Im oberen Teil lagen rund 15 Zentimeter Schnee und auch im Ziel unten war es noch weiss. Dazu war der Hochnebel dicht und die Sicht nicht besonders klar. Trotzdem gefiel mir der Lauf sehr gut und ich kam mit dem Orientieren gut zurecht. Auch hier reichte es mir aber nicht in die erste Ranglistenhälfte.

Trotz schwachen Klassierungen erlebte ich zwei besonders gefällige Orientierungsläufe. Dazu verzichtete ich sogar gerne auf das Radquer in Oensingen vom Samstag.


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