9. September 2013

Gedanken zur neuen Quersaison

Nächsten Sonntag beginnt in Baden auf der Baldegg die internationale Quersaison in Europa. Bereits sind grosse Startfelder angemeldet und bei schönem Wetter ist sicher noch mit Nachmeldungen zu rechnen. Trotz meines fortgeschrittenen Rennfahrer-Alters habe ich immer noch Freude, Radquers zu fahren. In den Startlisten habe ich gesehen, dass ich bereits zu den drei ältesten Fahrern gehöre, welche nationale Rennen in der Schweiz fahren. Meistens werde ich von der Spitze überrundet und dabei will und muss ich den schnellen Jungen Platz zum Überholen machen.

In diesem Zusammenhang schiele ich gerne nach Deutschland: Dort sind die Masters (im Radsport ab 30 Jahre) in vier Klassen eingeteilt: Masters 1 ab 30, Masters 2 ab 40, Masters 3 ab 50 und Masters 4 ab 60. Zum Beispiel beim Deutschlandcup fahren die Masters 1 mit den U23 und Elite. Die Masters 2 haben eigene Rennen und die Masters 3 und 4 starten eine Minute nach den U17. Diese Regelung finde ich sehr gut und der Leistung der älteren Fahrer angepasst. Entsprechend gross ist die Beteiligung der Masters, welche auch alle eine Lizenz lösen.

Anders sieht es bei uns in der Schweiz aus: Wir Masters, gleich wie alt, dürfen oder besser gesagt müssen mit den Jungen fahren. Die Spitze in unserer nationalen Kategorie B bilden dabei die schnellen U23, welche um die begehren Elite-Punkte fahren. Vielleicht kann sich unser Verband Swiss Cycling auch bald dazu ringen, den immer zahlreicher aktiven Senioren-Sportlern adäquate Startmöglichkeiten zu bieten.

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