10. Juni 2012

Die Kilometer im Schwimmbad

Das vergangene Wochenende war für mich wettkampffrei. Deshalb hatte ich am Samstag Zeit, beim Burgdorfer Schwimm-Cup als Stilrichter im Einsatz zu sein. Dieser Einladungswettkampf im Freibad Burgdorf beinhaltete Einzelwettkämpfe über 50 und 100 Meter sowie Staffeln über 4 x 50 Meter.

Als Stilrichter bin ich direkt dem Schiedsrichter unterstellt und habe ich die Aufgabe, die Einhaltung der Regeln jeder Schwimmart zu kontrollieren. Zudem überwache ich den Start und unterstütze die Wenderichter in der Kontrolle der Wenden, Zielanschläge und Staffelablösungen. Bei Verstössen fülle ich einen Meldezettel aus und übergebe diesen dem Schiedsrichter. Dass ich dabei immer am "Ort des Geschehens" sein muss, versteht sich von selbst. Bei einem 50-Meter-Becken wie in Burgdorf heisst das, dass ich ständig gut 40 Meter am hin- und hermarschieren bin. Bei den jüngeren und langsameren SchwimmerInnen noch in gemütlichem Tempo und bei den schnellen SchwimmerInnen ist schon ein recht zügiger Schritt nötig.


Der Wettkampf dauerte sechseinhalb Stunden und wir Richter hatten während zweier Siegerehrungen nur je rund zehn Minuten Pause. Am Abend beim nach Hause fahren musste ich mir eingestehen, recht müde zu sein. Ich dachte, dass ich geschätzte sechs bis acht Kilometer dem Bassin entlang marschiert sei. Zuhause rechnete ich dann anhand der Startliste nach: Rund 13 Kilometer waren es!

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