15. September 2014

Positiver Radquer-Saisonauftakt in Baden

Neue Quersaison, neue Kategorie, neuer Lenker: In meine bereits neunte Quersaison als Master-Fahrer bin ich gut gestartet. Der Alters- und der Leistungsunterschied zu den meist jungen Fahrern wird zwar immer grösser, aber trotzdem fühle ich mich in der Familie der Querfahrer gut aufgehoben und habe Freude an der speziellen Radsport-Sparte.

Zur neuen Quersaison hin bin ich in der Kategorie "abgestiegen": Bei den nationalen und internationalen Rennen in der Schweiz starte ich neu in der Kategorie Jekami oder Open, wie sie genannt wird. Wie die Bezeichnung schon sagt, kann da jedermann oder -frau mitmachen, egal wie gut die konditionellen oder technischen Fähigkeiten sind. Zudem darf auch mit einem Mountainbike gestartet werden. Für mich als versierter Querfahrer sind zwar Konkurrenten mit ihren breiten MTB's oder schlechter Technik nicht interessant, aber wir ältere Querfahrer haben bei den nationalen Rennen keine eigene Kategorie. Mir wurde es leid, Ende des Rennens den jungen Amateuren, welche mich überrunden müssen, im Wege zu stehen. Dies umso mehr, als sie in dieser Phase um die begehrten Eiltepunkte fahren.

Vor dem Start im Gespräch mit Hans Billeter. Bereits vor 35 Jahren sind wir zusammen Radquer gefahren.

Auf der Badener Baldegg konnte ich im über 60 Teilnehmer starken Feld der Jekami in der ersten Reihe starten. Nach der Start- und Zielgerade konnte ich in den ersten Positionen abbiegen. Das Anfangstempo war doch klar geringer als in der Kategorie B mit den vielen jungen Fahrern. Zwei Drittel der Startenden sind bei den Jekami-Rennen über 40 Jahre alt. In der ersten von drei Runden war mir aber das Tempo an der Spitze zu schnell und ich verlor einige Positionen. In der letzten Runde, meine schnellste, konnte ich noch vier Fahrer ein- und überholen. Das Überholen machte ich ganz elegant bei einer Doppelhürde, wo ich aus der hintersten Position schnell gute fünf Meter Abstand gewann ... Mit dem 28. Rang bin ich als einer der ältesten Fahrer eben noch in der ersten Ranglistenhälfte klassiert.

Im Gelände spürte ich noch eine gewisse Unsicherheit auf dem schwieriger zu fahrenden Quervelo im Vergleich zum Mountainbike, besonders zu meinem neuen 29-Zoll Hardtail. Entgegen kam mir aber mein neuer Lenker, ein 49 Zentimeter breiter Stoker-Lenker für Tandems, in der Form eines Kuhhornlenkers. Mit diesem fühle ich mich sehr wohl und bin zufrieden, er erzeugte aber auch einige lange und staunende Gesichter in der Familie der Querfahrer.

Rangliste: http://my3.raceresult.com/details/results.php?lang=de&page=6&eventid=29738&contest=6&name=b%20Resultate%7Caa%20Rangliste&format=view

8. September 2014

Start in die OL Herbstsaison

Für mich ergab sich dieses Jahr eine etwas längere OL-Sommerpause. Umso mehr freute ich mich auf den letzten Sonntag, um am Hindelbanker OL in Alchenstorf teilzunehmen. Mein letzter OL lag nun schon drei Monate zurück.

Vom Bikerennen des vorangehenden Wochenendes hatte ich mich recht gut erholt und konnte den Lauf in ansprechendem Tempo bestreiten. Der nasse Sommer hinterliess aber auch im Wald seine Spuren: Die Brennnesseln und Dornen sind besonders hoch gewachsen! Ich trug dem Rechnung und habe einige Routen auf Wegen umlaufen.

Rangliste: http://www.o-l.ch/cgi-bin/results?type=rang&year=2014&event=Herzogenbuchser-OL&kat=HB&imgx=640&imgy=480

1. September 2014

13. Rang nach 13 Kilometer Schlusssteigung

Mit der zwanzigsten Austragung ist das Bikerennen "La Barillette" bereits ein Klassiker in der Romandie. Die 33 Kilometer Länge und rund 1500 Höhenmeter sind noch keine auffallende Daten. Aber der 13 Kilometer lange Schlussaufstieg zum Sendeturm La Barillette ist doch etwas Besonderes. Die Strecke der Strasse entlang ist deutlich kürzer, aber der Veranstalter nützt das dichte Wegnetz aus und führt uns über die vielen Kilometer stetig bergauf zum Gipfel.

Zu Beginn standen uns zwei meist flache Runden mit zwei kürzeren und moderaten Steigungen bevor. Erstaunlicherweise litt ich dort mehr als an der Schlusssteigung. Dort konnte ich auch einige zuvor verlorene Positionen wieder gut machen. Im Ziel reichte es mir zum 13. Rang bei den Männern über 50 Jahren.

Rangliste: http://mso-chrono.ch/pdfs/resultats.php?race=297&import=3032&order=categorie&key=seniors

25. August 2014

Die Rettungsschwimmer als Wegweiser

Bereits letzten Montag ahnte ich mit Blick auf die aktuelle Seetemperatur und den Wetterprognosen nichts Gutes für das Schwimmen vom Inferno-Triathlon. Am Freitagmittag wurde dann entschieden, das Schwimmen wegen dem kalten Wasser und den kalten Lufttemperaturen am Morgen abzusagen und stattdessen einen kurzen Ersatzlauf in Oberhofen durchzuführen. Das hiess, dass die meisten unserer rund 50-köpfigen Gruppe der Wassersicherung zuhause bleiben konnten. In einer kleinen Gruppe halfen wir am frühen Morgen, alle Betreuer und Athleten zu informieren und den Weg zur Schifflände zu weisen. Trotz unseres kurzen und einfachen Einsatzes durften wir nach dem Ersatzlauf in Oberhofen beim Hallenbad den traditionellen Brunch auf der Terrasse geniessen.

18. August 2014

earbags - gegen Lärm!

Vielen ist schon aufgefallen, dass ich im Sommer auf dem Rennvelo die bekannten Ohrenwärmer der Marke earbags trage. Als "Gfrörli" beim Sport bin ich ja längstens bekannt, aber diese Ohrenschützer aus Fleece oder Fell-Imitat trage ich aus einem anderen Grund:



Nach meinem Hörsturz vor zwölf Jahren erlitt ich nicht nur eine bleibende Hochton-Hörschwäche, sondern es stellte sich auch eine starke Lärm-Überempfindlichkeit ein. Meine Schmerzgrenze ist derart tief, dass ich mich von verschiedenen Anlässen konsequent fern halte: Livemusik jeder Art, voll besetzte Restaurants, Sport in geschlossenen Räumen mit Musik und Ähnliches. Auch der Strassenlärm bewegt sich oft über meiner Schmerzgrenze.

Bei meinen Fahrten mit dem Rennvelo bedeutet das Rauschen an den Ohren vom Fahrtwind eine zusätzliche, laute Lärmquelle. Anfänglich minderte ich diese Immissionen mit leichten Gehörschutzpfropfen. Nun habe ich mit den earbags eine recht gute Abhilfe gefunden. Besonders das Modell mit dem Fellimitat lässt das Rauschen des Fahrtwindes an den Ohrmuscheln fast ganz verschwinden.



Nun ist es eben so, dass mich im Winter Helmmützen oder leichte Schlauchtücher vor Kälte und dem Fahrtwind-Rauschen schützen. Im Sommer schützen mich die earbags ebenfalls vom Rauschen, dafür sorgen sie noch etwas für zusätzliche Wärme am Kopf.

12. August 2014

Wenig Training

Wegen unserem Wohnungsumzug am vergangenen Samstag habe ich die vergangene Woche nur drei kurze Einheiten trainiert. Das ist so wenig, wie seit Jahren nicht mehr! Aber die Vorbereitung, der Umzugstag und das Einrichten am neuen Wohnort bedeutete für mich auch körperliche Anstrengung. Das ursprünglich geplante Bikerennen in Alterswil vom vergangenen Sonntag habe ich deswegen auch ausgelassen.

In den nächsten Tagen kann ich nun meinen Umfang und die Intensität im Training langsam wieder steigern. Der J+S-Fortbildungskurs Schwimmsport, zu dem ich für nächstes Wochenende angemeldet war, wurde auch abgesagt. Der nächste Wettkampf habe ich mit dem MTB-Rennen "La Barillette" erst am 31. Juli Juli geplant.

4. August 2014

Der nasse Juli

Bei der Durchsicht meines elektronischen Trainings-Tagebuchs bestätigte sich meine Vermutung: Wegen den vielen nassen Tagen waren meine Trainings mit dem Rennvelo oder Bike sehr rar. Im Juli machte ich nur sechs Einheiten auf einem Velo. Dreimal mehr Einheiten machte ich als Lauf- oder Schwimmttrainings. In beiden Sportarten bin ich oft auch bei nassem Wetter unterwegs, wenn ich aufs Velo verzichten will. Nun hoffen wir doch noch auf schöne und trockene Sommertage, welche auch bei mir primär die Lust auf Fahrten mit einem Velo aufkommen lassen!