20. November 2013

Weiterhin beim Bikecenter Team

Es freut mich sehr, dass ich auch im nächsten Jahr wieder auf die Unterstützung vom bikecenter radsport zählen darf! Auch an dieser Stelle ein grosses "Merci" an den Inhaber René Hefti! Es ist nicht selbstverständlich, dass ich als einer der ältesten lizenzierten Biker und Querfahrer der Schweiz auf die materielle Unterstützung eines Biketeams für meine Rad-Sportarten zählen darf.

18. November 2013

Letzter Platz

Das einzige Radquer im Kanton Bern, das Flückiger-Cross in Madiswil, habe ich in meinem Rennkalender natürlich auch eingeplant. Mit einer leichten Magenverstimmung ging ich etwas geschwächt an den Start. Zudem spüre ich je länger die Quersaison dauert, wieder die Saisonmüdigkeit, wie schon in vergangenen Jahren. Die technisch abwechslungsreiche und anspruchsvolle Strecke lag mir gut, aber die beiden Aufstiege mit den vielen Höhenmetern liessen meinen Rückstand immer grösser werden. Bereits in der ersten Runde fand ich mich auf dem letzten Platz, welchen ich das ganze Rennen nicht mehr abgeben konnte. Einen zweiten Rundenverlust blieb mir aber erspart.



Rangliste Flückiger-Cross Madiswil: http://www.radquer.ch/de/Results/Events/gpfb20123026_Nat-B.html

10. November 2013

Rücktritt als Schwimmtrainer

Wegen meiner Hörschwäche und der damit verbundenen Lärmüberempfindlichkeit bedeuteten meine Stunden als Schwimmtrainer am Bassinrand für mich schon viele Jahre lang eine recht grosse Belastung. Dies, weil eine Schwimmhalle alles Andere als ein akustisch ruhiger Ort ist: Zu den Geräusch-Emissionen von Beinschlag, Armzug, Startsprüngen, Wenden und weiteren Badegästen kamen noch die laute Musik und die Animation eines Aquafit-Kurses dazu.

Mein Handicap mit dem Gehör wird leider leicht aber stetig grösser. Deshalb habe ich mich entschlossen, die Leitung der Fitnessgruppe auf Ende der Schwimmsaison 2013/14 abzugeben, obwohl mir die Arbeit als Trainer nach wie vor Spass macht. Im Schwimmclub Delphin Uetendorf sind wir in der glücklichen Lage, bereits jetzt eine junge Trainerin für meine Nachfolge gefunden zu haben. Letzten Dienstag leitete ich bereits mein letztes Training, dies mit zwei weinenden Augen aber mit zwei lachenden Ohren!

Schwimmclub Delphin Uetendorf

3. November 2013

Neustart nach 34 Jahren

Bei angenehmen Temperaturen wurde der sechste Lauf des Quercups wurde ich Wolfwil (SO) ausgetragen. In der Ausschreibung stand, dass an diesem Ort seit mindestens 20 Jahren kein Quercup mehr stattfand. Andere Quellen sprachen sogar von über 30 Jahren. Ich war mir jedenfalls sicher, dass ich wenige Wochen nach meiner Autofahrprüfung im Herbst 1979 als Junior am Quercup in Wolfwil startete. Vor Ort steckten wir Alten die Köpfe zusammen und am Schluss waren wir relativ sicher, dass 1979 bereits die letzte Austragung in Wolfwil stattfand. Als Rennfahrer war dich dann doch der Einzige, welcher damals und nun dieses Jahr, noch immer im gleichen, nicht überbauten Gebiet, am Start stand. Ein paar weitere Ehemalige waren in der Jury oder als Zuschauer wieder zugegen.

Nach meiner Ruhewoche war ich zuversichtlich, in Wolfwil ein besseres Rennen als bisher zeigen zu können. Aber bereits beim warm Fahren auf der Rolle hatte ich ein nicht besonders gutes Gefühl. Der Start auf dem ersten halben und flachen Kilometer gelang mir bestens, aber danach fehlte mir an den zahlreichen kurzen Rampen doch die Kraft und Spritzigkeit. Da kreisten bereits während dem Rennen Gedanken in meinem Kopf, ob ich nach der harten Bikesaison doch bereits ausgelaugt bin? Freude am Rennen mit den teils technisch anspruchsvollen Passagen hatte ich aber dennoch.

Nun habe ich wieder zwei Wochen Zeit zur Vorbereitung auf das nächste Quer. Das kommende Wochenende habe ich mir rennfrei eingeplant und am 17. Oktober werde ich dann am einzigen internationalen Quer im Kanton Bern, in Madiswil, starten.

Rangliste Quercup Wolfwil: http://cycling-solothurn.ch/Joomla/images/quercup/wolfwil13b.pdf

27. Oktober 2013

Neues Quer an altbekanntem Ort


Das zweite Rennen vom Omnium Romand Cyclocross wurde zwar mit der Ortsangabe Planfayon (Plaffeien) ausgeschrieben, aber es fand im Kasernenareal in Schwarzsee statt. Dieses Areal ist mir aus früheren Jahren vom damaligen Schwarzsee-Triathlon bestens bekannt. Der Bikeclub Sense Oberland organsierte erstmals ein Radquer, machte dies aber tadellos. Mit Kurt Gross zeichnete ein versierter Querfahrer für die moderne und interessante Querstrecke auf dem Kasernenareal verantwortlich.

Mein Start aus der zweiten Reihe war eher verhalten und ich spürte, dass ich nicht vollständig erholt war. Ich vermute, dass ich den Longjog vom Mittwoch noch nicht ganz verdaut hatte. Bereits während dem Rennen sah ich an den Positionen meiner zahlreichen älteren Kollegen, dass ich klar weiter hinten fuhr als letztes Jahr bei den Quers des Omnium Romand.

Nun hoffe ich, mich in den Rennen im November und Dezember noch steigern zu können. In diesen beiden Monaten habe ich zur Erholung bewusst vier rennfreie Wochenenden eingeplant.

Resultate Quer Schwarzsee: http://www.mso-chrono.ch/pdfs/resultats.php?race=259&import=2486&order=categorie&key=b-masters

21. Oktober 2013

Defekt in Murgenthal

Bei spätsommerlichem Wetter stand am Samstag das Rennen vom Quercup auf dem Riken bei Murgenthal auf dem Programm. Die bekannte Strecke beim Schützenhaus und dem Scheibenstand beinhaltet auch eine recht holprige Wiesenabfahrt und einen giftigen Aufstieg zum Ziel.

Ich konnte sehr gut starten und die erste Runde weit vorne in Angriff nehmen. In der erwähnten Abfahrt erlitt ich überraschend einen heftigen Durchschlag am Vorderrad und die Luft im Schlauch entwich. Bis zu meinen Ersatzlaufrädern musste ich eine halbe Runde zu Fuss bewältigen. Nach dem Wechsel konnte ich die Verfolgung von zuhinterst wieder aufnehmen. Zwei über 40-jährige Fahrer konnte ich noch ein- und überholen, mehr lag nicht drin.

In der zweiten Runde sah ich, dass in der Abfahrt mehrere faustgrosse Steine lagen oder aus dem Boden ragten. Sehr wahrscheinlich bin ich über einen dieser Steine gefahren. Bei der Streckenbesichtigung ist mir die Steine aber nicht aufgefallen. Einen platten Reifen erleiden nenne ich auch bei mir nicht Pech, sondern wie in den meisten Fällen im Gelände, selbst verschuldet.

15. Oktober 2013

Schönes OL-Wochenende

Trotz der laufenden Radquersaison plante ich ein OL-Wochenende mit Nacht-OL am Freitag und regionalem OL am Sonntag ein. Die zwei schönen Läufe wurden für mich zum OL-Genuss und rechtfertigten den Verzicht auf das Radquer vom Samstag vollumfänglich.

Am Freitagabend startete ich zu einem kleinen Nacht-OL in Niederhünigen. Dieser Lauf wurde von den „OL Norska Youngsters“ weitgehend selbständig und sehr gut organisiert. Ich entschied mich für die mittlere von drei Bahnen und erlebte einen interessanten Lauf. Vom vielen Regen vom Vortag war der Boden sehr rutschig. Dabei riskierte ich Nichts und liess oft Vorsicht walten. Mit meinem Resultat fast zuunterst auf der Rangliste bin ich doch nicht ganz zufrieden.

Nacht-OL Niederhünigen, Bahn HB

Am Samstag spürte ich die Anstrengung vom Nacht-OL doch mehr als erwartet und ich versuchte mich so gut wie möglich für den Sonntag zu erholen. Den biel.seeland-OL hatte ich mir in der Agenda schon lange vorgemerkt, da sich das Laufgebiet im Jura befindet, wo ich gerne laufe. Der Jura als OL-Laufgebiet unterscheidet sich zu den bekannten Mittelland-Wäldern deutlich: Die offenen Weiden mit sehr spärlichem Wegenetz, vielen Einzelbäumen, Baumgruppen und kleinen Wäldchen sind sehr interessant für die Postenjagd.

Das Laufgebiet meiner HB-Bahn oberhalb Les Prés d’Orvin befand sich auf einer Höhe zwischen 1000 und 1300 Metern über Meer. Im oberen Teil lagen rund 15 Zentimeter Schnee und auch im Ziel unten war es noch weiss. Dazu war der Hochnebel dicht und die Sicht nicht besonders klar. Trotzdem gefiel mir der Lauf sehr gut und ich kam mit dem Orientieren gut zurecht. Auch hier reichte es mir aber nicht in die erste Ranglistenhälfte.

Trotz schwachen Klassierungen erlebte ich zwei besonders gefällige Orientierungsläufe. Dazu verzichtete ich sogar gerne auf das Radquer in Oensingen vom Samstag.