7. März 2016

Oberaargauer Nacht-OL

Mit dem Oberaargauer Nacht-OL in Gondiswil bestritt ich meinen ersten Frühlings-OL. Wobei der Begriff "Frühling" für das am Laufabend herrschende Wetter gar nicht zu traf: Kurz vor meinem frühen Start begann es bei einer Temperatur nahe dem Gefrierpunkt wieder zu regnen. Zehn Minuten nach dem Start fielen wieder grosse Schneeflocken, welche den Waldboden in ein geflecktes Weiss-Grün verwandelten.

Erstmals entschied ich mich für den Start in der Kategorie H55, in der ich seit diesem Jahr startberechtigt bin. Dies auch nur, weil gemäss den Bahndaten die Distanz und Höhenmeter eher bescheiden ausfielen. Beim Abzeichnen der Bahn merkte ich sofort, dass die Routenwahlen und Postenstandorte recht schwierig waren. So kam es, dass ich bei einigen Posten recht lange suchen musste.


Damit war ich eine Stunde und 24 Minuten im Wald unterwegs. Das OL-Erlebnis konnte ich geniessen und die körperliche Belastung hielt ich wie geplant in recht engen Grenzen.

Resultate Oberaargauer Nacht-OL: http://www.o-l.ch/cgi-bin/results?type=rang&year=2016&rl_id=3640&kat=H55&s0=1&s7=1&imgx=640&imgy=480

22. Februar 2016

Cross Farvagny

Seit vergangenem Sonntagabend plagte mich ein starker Schnupfen, so dass ich vier Ruhetage ohne Sport einschalten musste. Aber bereits am Sonntagmorgen fühlte ich mich wieder gesund und ich wagte mich an den Start zu meinem letzten Wettkampf meiner Wintersaison.

Beim Einlaufen auf der fast trockenen Strecke in Farvagny (FR) hatte ich noch kein besonders gutes Gefühl. Zudem war die Strecke grösstenteils flach und ohne technische Schwierigkeiten zu bewältigen. Während dem Lauf fühlte ich mich aber reicht gut und stark. Während den vier Runden zu eineinhalb Kilometern konnte ich mein Tempo hoch halten und am Schluss sogar noch steigern und damit einen Platz gut machen. Mein Rang bei den H50 im hintersten Viertel ist zwar nicht berauschend, aber die Auswertung meiner Sportuhr zeigte mir sehr gute Werte. So hatte ich in Farvagny den höchsten durchschnittlichen Puls und den höchsten Maximalpuls meiner drei Crossläufe dieser Saison.

Einmal mehr wurde mir bewusst, wie viel Wirkung Ruhetage für Seniorensportler haben können - trotz Erkältung!

Resultate Cross Farvagny: http://www.cafarvagny.ch/wp-content/uploads/2013/11/results_2016.pdf

8. Februar 2016

Frühlings-OL

Übernächstes Wochenende werde ich den letzten Wettkampf meiner Wintersaison bestreiten: Der Crosslauf in Farvagny bildet der Schlusspunkt meiner Zeit mit kurzen und intensiven Trainings und Wettkämpfen. Danach mache ich Pause und erhole mich bis Ende April. Als Sportler heisst dies aber nicht auf der faulen Haut liegen, sondern Bewegung nach Lust und Laune. Sicher werde ich während dieser Zeit keine intensiven und auch keine mehrstündige Trainings machen.

Anfangs März beginnt aber auch wieder die OL-Saison. Bis Mitte Mai habe ich einige Läufe zur Teilnahme eingeplant. Bei diesen wird das Erlebnis OL und das Orientierungstechnische für mich im Vordergrund stehen. Um mich dabei nicht ungewollt zu hoch zu belasten, werde ich sicher einige steile Anstiege marschierend und die Zieleinläufe nicht im Spurt bewältigen.

1. Februar 2016

Windischer Cross

Zwei Wochen nach dem Burgdorfer Schwimmwettkampf ging ich beim Windischer Cross an den Start. Trotz der Ausschreibung als Kantonalmeisterschaften Aargau und Bern war das Teilnehmerfeld sehr klein und überschaubar. Entgegen dem Cross in Düdingen vor drei Wochen war die Strecke fast trocken und gut belaufbar. Wegen der Hanglage waren einige Höhenmeter zu überwinden, was die kleinen Teilnehmer"felder" rasch auseinander riss.

Im Vergleich zu Düdingen war ich etwas weniger gut unterwegs. Die Auswertung meiner Sportuhr bestätigte mein Gefühl: Ab der dritten von neun Runden zu einem Kilometer konnte ich mein Tempo nicht mehr halten und wurde etwas langsamer. Ich merkte auch, etwas weniger gut erholt am Start gewesen zu sein als drei Wochen zuvor.


Resultate: http://www.lar-windisch.ch/cross/Rangliste_Windischer_Cross_2016.pdf

18. Januar 2016

Burgdorfer Long Distance Contest

Nach fünfzehn Einsätzen als Richter am Bassinrand im vergangenen Jahr wechselte ich wieder einmal die Seite und nahm an einem Schwimm-Wettkampf als Schwimmer teil. Beim Long Distance Contest im Hallenbad Burgdorf meldete ich mich für das 1000-Meter-Rennen der Nichtlizenzierten an. Da ich dazu keine selbst geschwommene Meldezeit hatte, rechnete ich mit meiner 800-Meter-Zeit vom letzten Jahr und gestoppten 100-Meter-Zeiten aus Trainings eine anzustrebende Zeit aus. Ich meldete mich mit 21:00 an und hoffte, bei einem guten Rennen unter 20 Minuten zu bleiben.

Erstmals konnte ich mit neuer Ausrüstung vom Mako Age Group Team starten: Die neue Badehose aus der farbenfrohen Kollektion sieht toll aus und fühlt sich recht schnell an. Wie schnell, wird sich weisen.

Wie üblich bei einem Schwimmwettkampf im Pool, sind die ersten Längen die schnellsten, auch wegen dem Startsprung ab dem Bock. Somit waren auch bei mir die ersten 100 Meter die schnellsten und nach 200 Meter konnte ich sehr regelmässig mit 100er-Zeiten zwischen 1:52 und 1:54 schwimmen. auf den letzten 100 Metern konnte ich mich dann noch um rund sechs Sekunden steigern. Erstaunt und erfreut war ich von meiner Schlusszeit von 18:29,75, klar schneller als erwartet!

Zufrieden nach dem 1000-Meter-Rennen, mit Christine Bühlmann,
ebenfalls vom Mako Age Group Team.

Rangliste: http://scbu.ch/clubdesk/fileservlet?id=1000186

11. Januar 2016

UBS Cross Düdingen

Nach etwa acht Jahren Unterbruch startete ich erstmals wieder an einem Crosslauf. In den letzten Jahren stellte ich diese immer wieder wegen meinen Radquer-Starts oder der beginnenden Frühjahrspause ab Januar zurück. In Düdingen waren in allen Kategorien total 580 LäuferInnen am Start und die H50/H60/H70 hatten zusammen ein eigenes Rennen. Dies schätzte ich besonders, da damit der Start etwas gemässigter, unserem Alter entsprechend, vonstatten ging.

Der Boden beim Sportzentrum Leimacker war vom vielen Regen vom Vortag und der Nacht stark aufgeweicht, stellenweise war der Morast gut knöcheltief. Dabei merkte ich, dass ich bei tiefem Boden im Gegensatz zum Radquer mit meinen Mitbewerbern recht gut mithalten kann. Im kurzen Abstieg konnte ich sogar immer ein paar Meter gutmachen - OL sei Dank! Trotz meinem 35. Rang von 49 gestarteten über 50-Jährigen bin ich zufrieden. Seit vielen Jahren bin ich nie mehr 30 Minuten in so hoher Intensität gelaufen. Vielleicht kann ich mich in den noch zwei folgenden Crossläufen steigern?

Resultate UBS Cross Düdingen: http://www.tsvd.ch/UserFiles/file/LA/lot/Anlaesse2016/Cross16/Rangliste_1.pdf

4. Januar 2016

Das neue Sportjahr

Mein neues Sportjahr hat begonnen und es sieht ein wenig anders aus als bisher. Meine Wintersaison ist länger, die Frühjahrspause später und mein grosses Ziel ist kurz erklärt.

Die arbeitsfreien Tage über Weihnachten und Neujahr nutzte ich, um je nach Wetter, aber vielseitig zu trainieren. Wegen dem wenigen Schnee reizte es mich aber noch nicht, Langlaufen zu gehen. In den restlichen knapp zwei Monaten meiner Wintersaison habe ich noch vier kurze Wettkämpfe geplant: Drei Crossläufe und ein Schwimmwettkampf über 1000 Meter.

Danach werde ich bis Ende April meine Saisonpause machen um mich gut erholen zu können. In dieser Zeit mit kurzen und extensiven Einheiten werde ich aber einige Frühlings-OL's laufen. Diese werde ich aber nur in mässiger Intensität absolvieren, denn das Erlebnis soll im Vordergrund stehen.

Ab Mai beginnt dann mein Grundlagen-Ausdauertraining für die Vorbereitung zum Inferno-Triathlon. Vier Zyklen zu vier Wochen sollen dazu reichen. In dieser Zeit werde ich nur zwei MTB-Rennen und den Stockhorn-Halbmarathon als Vorbereitungswettkämpfe bestreiten. Dieses Jahr habe ich sportlich fast nur ein Ziel: Am 20. August beim Inferno-Triathlon ein letztes Mal vor Kontrollschluss auf dem Schilthorn ins Ziel laufen!