Nach dem harten Gantrisch Trial benötigte ich ganze fünf Tage bis ich mich soweit erholt hatte, um im Training wieder belasten zu können. Für das anschliessende Wochenende hatte ich nur den Emmentaler OL geplant. Dieses Jahr bestand dieser aus dem Dorf-OL in Langnau. Stadt- oder Dorf-OL's finden im urbanem Gelände statt, sind kürzer und das Postennetz ist dichter. Umso mehr ist der Kopf gefordert - man muss hundertprozentig und jederzeit bei der Sache sein. Diese besondere Form des OL's mag ich gut und stellt eine weitere Abwechslung in meinen verschiedenen Wettkämpfen dar.
Im Gegensatz zum Wald starte ich in der Stadt jeweils in der Alterskategorie. In Langnau war es zudem letztmals bei den H50, denn nächstes Jahr darf ich bereits bei den H55 starten. Mir gelang ein guter Lauf und jeden der 24 Posten auf den 3,3 Kilometern fand ich auf Anhieb. Auch meine Konzentration konnte ich über den ganzen Lauf von einer halben Stunde Dauer aufrecht erhalten. Trotzdem reichte es nur für einen Rang weit hinten. In der Auswertung meiner Sportuhr sah ich meine Vermutung bestätigt: Im Gegensatz zu den schnellen Orientierungsläufern kann ich nur eine geringere Intensität laufen. Andernfalls würden sich bei mir beim OL zu viele Fehler einschleichen.
Rangliste Dorf-OL Langnau: http://www.o-l.ch/cgi-bin/results?type=rang&year=2015&rl_id=3605&kat=H50
2. November 2015
26. Oktober 2015
Gantrisch Trail
Meinen zweiten Laufwettbewerb dieses Jahres bestritt ich am vergangenen Samstag in Rüeggisberg: Erstmals wurde der Gantrisch Trail ausgetragen, bei welchem ich die mittlere, 20 Kilometer lange Strecke mit gut 700 Höhenmeter lief. Zur Vorbereitung absolvierte ich in den letzten Wochen ein paar längere Lauftrainings mit steilen Auf- und Abstiegen. Diese zahlten sich aus, denn ich fühlte mich auf der ganzen Strecke sehr gut und leistungsfähig. Gegenüber dem grösstenteils jüngeren Mitstreitern lief ich bergauf langsamer, aber in den Abstiegen holte ich als Orientierungsläufer wieder viele Läufer ein.
Der Schlussaufstieg war dann happiger als ich vermutet hatte: Auf den letzten rund 800 Metern stieg der schmale Pfad noch rund 150 Meter hoch! Dass ich gut vorbereitet und erholt an den Start ging, zeigte sich auch dort: Ich konnte diesen Schlussaufstieg in meinem Intensitätsbereich der aerob-anaeroben Schwelle und dem Maximalpuls bewältigen. Im eher bescheidenen Teilnehmerfeld dieser Erstaustragung erreichte ich bei den Männern über 50 Jahren den 5. Platz und bin damit in der ersten Ranglistenhälfte klassiert.
Rangliste: http://www.trackmaxx.ch/results/?race=GT15&category=33&l=
Der Schlussaufstieg war dann happiger als ich vermutet hatte: Auf den letzten rund 800 Metern stieg der schmale Pfad noch rund 150 Meter hoch! Dass ich gut vorbereitet und erholt an den Start ging, zeigte sich auch dort: Ich konnte diesen Schlussaufstieg in meinem Intensitätsbereich der aerob-anaeroben Schwelle und dem Maximalpuls bewältigen. Im eher bescheidenen Teilnehmerfeld dieser Erstaustragung erreichte ich bei den Männern über 50 Jahren den 5. Platz und bin damit in der ersten Ranglistenhälfte klassiert.
Rangliste: http://www.trackmaxx.ch/results/?race=GT15&category=33&l=
19. Oktober 2015
Quercup Riken
Bereits zum neunten oder zehnten Mal nahm ich am Quercup-Lauf auf dem Riken oberhalb Murgenthal teil. Trotz des Regens der Vortage und zeitweise auch während des Renntages war die Strecke hart und gut befahrbar. Zudem wurde der steile, etwa einhundert Meter lange Aufstieg vom Bach zum Ziel von der Gemeinde saniert. Dieser schmale Weg war nun griffig und ohne Absätze, so dass die meisten Fahrer den Aufstieg fahrend bewältigen konnten.
Beim Hauptrennen waren wir bei den über 50-jährigen Fahrern, mit einer Vorgabe von drei Minuten auf die Elite-Fahrer startenden, nur zu zweit. Bis zum Aufstieg führte ich in der ersten Runde das Rennen an, dann wurde ich kontinuierlich von den jüngeren Fahrern ein- und überholt. In der Folge fuhr ich ein recht einsames Rennen an drittletzter Stelle, des nicht allzu grossen Starterfeldes. Ich fühlte mich aber gut und leistungsfähig, das heisst, auch gut erholt. Ich meine, dass ich mit klar weniger Umfang an Training und Wettkämpfen die Balance zwischen Belastung und Erholung recht gut im Griff habe.
Resultate Quercup Riken: http://cycling-solothurn.ch/wp-content/uploads/2014/09/Rangliste_QuBC_Riken_Kat_B_2015.pdf
Beim Hauptrennen waren wir bei den über 50-jährigen Fahrern, mit einer Vorgabe von drei Minuten auf die Elite-Fahrer startenden, nur zu zweit. Bis zum Aufstieg führte ich in der ersten Runde das Rennen an, dann wurde ich kontinuierlich von den jüngeren Fahrern ein- und überholt. In der Folge fuhr ich ein recht einsames Rennen an drittletzter Stelle, des nicht allzu grossen Starterfeldes. Ich fühlte mich aber gut und leistungsfähig, das heisst, auch gut erholt. Ich meine, dass ich mit klar weniger Umfang an Training und Wettkämpfen die Balance zwischen Belastung und Erholung recht gut im Griff habe.
Resultate Quercup Riken: http://cycling-solothurn.ch/wp-content/uploads/2014/09/Rangliste_QuBC_Riken_Kat_B_2015.pdf
12. Oktober 2015
Klein aber fein
Am Freitagabend war wieder Zeit, meine stärkste Stirnlampe einzusetzen: Der Drei Käse Hoch Nacht-OL der OL Norska-Youngsters wurde oberhalb Grösshöchstetten ausgetragen. Der einfache und kleine Lauf wird jährlich selbständig von den Nachwuchsläufern organisiert. Im kleinen Schönenwasewald nördlich von Grosshöchstetten wurden uns drei verschiedene Bahnen angeboten. Ensprechend der Topografie wiesen diese viele Höhenmeter auf.
Ich wählte die mittlere Bahn und wurde mit teilweise schwierigen Postenstandorten konfrontiert. Dazu gesellten sich grossflächiger Bodenbewuchs mit vielen Dornen. Trotzdem war das Erlebnis "Nacht-OL" für mich einmal mehr Gegenwart!
Besonders eindrücklich ist jeweils die Markierung vom letzten Posten ins Ziel: Diese ist üblicherweise mit Fähnchen markiert, am Drei Käse Hoch Nacht-OL haben die NachwuchsläuferInnen Dutzende von brennenden Kerzen links und rechts dem Weg entlang platziert! Auch das Angebot vom OL-Beizli brauchte sich im Vergleich zu manchem grösseren Lauf nicht zu verstecken!
Rangliste: http://cycling-solothurn.ch/wp-content/uploads/2014/09/Rangliste_QuBC_Riken_Kat_B_2015.pdf
Ich wählte die mittlere Bahn und wurde mit teilweise schwierigen Postenstandorten konfrontiert. Dazu gesellten sich grossflächiger Bodenbewuchs mit vielen Dornen. Trotzdem war das Erlebnis "Nacht-OL" für mich einmal mehr Gegenwart!
Besonders eindrücklich ist jeweils die Markierung vom letzten Posten ins Ziel: Diese ist üblicherweise mit Fähnchen markiert, am Drei Käse Hoch Nacht-OL haben die NachwuchsläuferInnen Dutzende von brennenden Kerzen links und rechts dem Weg entlang platziert! Auch das Angebot vom OL-Beizli brauchte sich im Vergleich zu manchem grösseren Lauf nicht zu verstecken!
Rangliste: http://cycling-solothurn.ch/wp-content/uploads/2014/09/Rangliste_QuBC_Riken_Kat_B_2015.pdf
5. Oktober 2015
EKZ Cross Tour Dielsdorf
Der zweite Lauf der EKZ Cross Tour wurde bei der Pferderennbahn Dielsdorf ausgetragen. Die ganz flache und schnelle Strecke liegt mir, auch wenn sich auf der ganzen Strecke Kurve an Kurve reihen. Trotz des Regens in der vorangehenden Nacht bleib die Strecke weitgehend trocken und hart - so liebe ich Radquer!
Beim rund 70 Fahrer umfassenden Startfeld der Kategorie Jedermann war ich bereits der fünftälteste Fahrer. Entsprechend der ZwischenRangliste der Cross Tour konnte ich nur in der vierten Startreihe einstehen. In der ersten Runde mussten die hinteren Fahrer bei den Engpässen auf der Strecke etwas anstehen. Bald merkte ich aber, dass ich nicht einen besonders guten Tag erwischt hatte und nicht besonders viel Druck auf die Pedale brachte.
Mit den technischen Anforderungen der Strecke bekundete ich keine Mühe und in der Sandpassage bewältigte ich den schwierigen Schlussteil als guter Läufer unter den Querfahrern zu Fuss. Trotz meines bescheidenen Rangs im hintersten Viertel der Rangliste hat mir das Quer grossen Spass gemacht!
Rangliste EKZ Cross Tour Dielsdorf: http://my1.raceresult.com/34096/results?lang=de#7_A7C44F
Beim rund 70 Fahrer umfassenden Startfeld der Kategorie Jedermann war ich bereits der fünftälteste Fahrer. Entsprechend der ZwischenRangliste der Cross Tour konnte ich nur in der vierten Startreihe einstehen. In der ersten Runde mussten die hinteren Fahrer bei den Engpässen auf der Strecke etwas anstehen. Bald merkte ich aber, dass ich nicht einen besonders guten Tag erwischt hatte und nicht besonders viel Druck auf die Pedale brachte.
Mit den technischen Anforderungen der Strecke bekundete ich keine Mühe und in der Sandpassage bewältigte ich den schwierigen Schlussteil als guter Läufer unter den Querfahrern zu Fuss. Trotz meines bescheidenen Rangs im hintersten Viertel der Rangliste hat mir das Quer grossen Spass gemacht!
Rangliste EKZ Cross Tour Dielsdorf: http://my1.raceresult.com/34096/results?lang=de#7_A7C44F
28. September 2015
Umfangreiches Wochenende
Am Freitagabend startete ich am Biberister Nacht-OL. Im trockenen Wald Altisberg, westlich der Papierfabrik gelegen, machte ich einen zeitraubenden Fehler, so dass mir nur der letzte Platz der Kategorie Offen mittel blieb. Trotzdem gefiel mir das Erlebnis Nacht-OL wie immer sehr gut.
Am Samstag machte ich ein Training mit dem Rennvelo über 1:45 Stunden und fuhr zügig über den Belpberg. Die Hin- und Rückfahrt gestaltete ich locker im Hinblick auf den Sonntag: Da führte mein Lauftraining von zu hause auf die Blueme auf über 1400 Meter über Meer und wieder zurück. Für den Aufstieg wähle ich meistens die gleiche Strecke und ich lief diesmal im "Inferno-Tempo" hoch. Auf der Blueme stellte ich freudig fest, dass ich nur wenige Minuten langsamer war als zu meinen schnellsten Zeiten vor rund zehn Jahren! Dieses Training machte ich aber nicht schon im Hinblick auf den Infernotriathlon im nächsten Jahr, sondern als Vorbereitung zum Gantrisch-Trail in vier Wochen.
Für den Abstieg wählte ich unter den zahlreichen Möglichkeiten den Weg über die Tschingelallmi - Schwendi - Halten - Eichholzweid - Hilterfingen. Dies ergab dann eine gesamte Laufzeit von rund 3:45 Stunden aber damit hatte ich nirgends zu steile Abstiege um dem Muskelkater vorzubeugen.
Resultate Biberister Nacht-OL: http://www.o-l.ch/cgi-bin/results?type=rang&year=2015&rl_id=3548&kat=OM
Am Samstag machte ich ein Training mit dem Rennvelo über 1:45 Stunden und fuhr zügig über den Belpberg. Die Hin- und Rückfahrt gestaltete ich locker im Hinblick auf den Sonntag: Da führte mein Lauftraining von zu hause auf die Blueme auf über 1400 Meter über Meer und wieder zurück. Für den Aufstieg wähle ich meistens die gleiche Strecke und ich lief diesmal im "Inferno-Tempo" hoch. Auf der Blueme stellte ich freudig fest, dass ich nur wenige Minuten langsamer war als zu meinen schnellsten Zeiten vor rund zehn Jahren! Dieses Training machte ich aber nicht schon im Hinblick auf den Infernotriathlon im nächsten Jahr, sondern als Vorbereitung zum Gantrisch-Trail in vier Wochen.
Für den Abstieg wählte ich unter den zahlreichen Möglichkeiten den Weg über die Tschingelallmi - Schwendi - Halten - Eichholzweid - Hilterfingen. Dies ergab dann eine gesamte Laufzeit von rund 3:45 Stunden aber damit hatte ich nirgends zu steile Abstiege um dem Muskelkater vorzubeugen.
Resultate Biberister Nacht-OL: http://www.o-l.ch/cgi-bin/results?type=rang&year=2015&rl_id=3548&kat=OM
22. September 2015
Quercup Gansingen
Der erste Lauf vom diesjährigen Quercup wurde wie in den letzten Jahren in Gansingen ausgetragen. Im kleinen Dorf zwischen Brugg und Laufenburg im Kanton Aargau zeichnet ein sehr aktives Organisationsteam für dieses Radquer verantwortlich. Die Strecke führte grösstenteils über Wiesen, welche nach dem trockenen Sommer noch recht hart waren. Besonders schwierig zum Fahren machte der Umstand, dass Schermäuse überall tiefe Furchen an der Oberfläche des Bodens hinterliessen.
Trotz der drei Minuten Vorgabe für uns über 50-jährige Fahrer auf die Elite wurde ich bereits in der dritten Runde vom Spitzenfahrer überholt. Ich merkte, dass ich trotz guter Erholung erst vor sechs Tagen meinen letzten Wettkampf bestritten hatte und deswegen nicht so leistungsfähig wie in Baden war. Trotzdem schaffte ich es, kurz vor der Zieleinfahrt des Siegers mit seinen sieben Runden, meine fünfte Runde zu beenden.
Resultate Quercup Gansingen: http://cycling-solothurn.ch/wp-content/uploads/2014/09/Rangliste_QuBC_Gansingen_Kat_B_2015.pdf
Trotz der drei Minuten Vorgabe für uns über 50-jährige Fahrer auf die Elite wurde ich bereits in der dritten Runde vom Spitzenfahrer überholt. Ich merkte, dass ich trotz guter Erholung erst vor sechs Tagen meinen letzten Wettkampf bestritten hatte und deswegen nicht so leistungsfähig wie in Baden war. Trotzdem schaffte ich es, kurz vor der Zieleinfahrt des Siegers mit seinen sieben Runden, meine fünfte Runde zu beenden.
Resultate Quercup Gansingen: http://cycling-solothurn.ch/wp-content/uploads/2014/09/Rangliste_QuBC_Gansingen_Kat_B_2015.pdf
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