4. November 2014

Freies Wochenende

Das vergangene Wochenende war für mich in jeder Hinsicht frei: Ich plante das einzige Radquer des Wochenendes in Hittnau nicht zu fahren, ebenso ist die OL-Saison vorbei und auch als Richter im Schwimmsport war ich nirgends eingeplant. So konnte ich das sonnige und warme Bilderbuchwetter nach meinem Gusto geniessen. Am Sonntag war ich nach längerer Zeit wieder einmal mit meiner langjährigen Trainingspartnerin Trix unterwegs. Für die Jahreszeit und meine Quersaison ganz untypisch fuhren wir mit dem Rennvelo über die Lueg im Emmental und waren gute vier Stunden unterwegs.

27. Oktober 2014

Müder Körper, klarer Kopf

Am Samstag startete ich zum fünften Lauf des diesjährigen Quercups in Safenwil. Der Veranstalter änderte wie schon öfters wieder die Streckenführung. Der von einigen Fahrern nicht besonders geliebte längere Aufstieg war nicht mehr enthalten. Dafür führte die Strecke deutlich mehr über Äcker und Wiesen. Der Start gelang mir gut aber bald einmal merkte ich, dass ich nicht im Vollbesitz meiner Kräfte war und immer mehr zurückfiel. Vermutlich hatte ich mich vom vergangenen Wochenende mit dem Quer und dem anspruchsvollen OL noch nicht ganz erholt.

Bereits am Samstagabend reiste ich dann nach Allschwil. Am Sonntag war ich dort beim Oktober-Meeting den ganzen Tag als Stilrichter im Einsatz. Mit dem Richten an einem Schwimmwettkampf empfinde ich es ähnlich wie beim Laufen eines OL's: Einen Tag nach einem harten Lauf, Bikerennen oder Radquer gelingt es mir gut, die kopflastige Arbeit mit dem müden Körper zu machen. Umgekehrt mache ich es nicht, da ist mir die ruhige Vorbereitung auf "mein" Rennen zu wichtig.

Resultate Quercup Safenwil: http://cycling-solothurn.ch/wp-content/uploads/2014/09/Rangliste-Zwischenklassement-Safenwil_2014.pdf

20. Oktober 2014

Sommerwetter Mitte Oktober!

Am Samstag startete ich gut erholt auf dem Riken bei Murgenthal zum vierten Lauf des Quercups. Kurz vor dem Start lichtete sich im Oberaargau sogar die Nebeldecke und sonniges und sommerliches Wetter begleitete uns. Die Starts zuvorderst in der Gruppe der über 50-jährigen finde ich sehr positiv! Das Anfangstempo im Rennen ist deutlich geringer und ich bin in der Lage, in der ersten Runde an der Spitze des Rennens zu fahren. Der steile und selektive Aufstieg kurz vor dem Ziel reihte uns Fahrer aber schnell in die gewohnten Positionen ein.

Am Sonntag reiste ich mit Velo und Rucksack zum Nationalen OL nach Krattigen. Beim Start auf 1130 Metern über Meer oberhalb Aeschiried erwarte uns bei Bilderbuchwetter beste Aussicht: Auf der einen Seite sah man die Walliser Alpen und Richtung Norden die Jurakette. Im Laufgebiet der neuen Karte Krattigen Hellboden herrscht voralpines Gelände mit zerklüfteten Alpweiden, Baumgruppen und Einzelbäumen. Das Laufen auf den vom Vieh zertrampelten Weiden ist recht anspruchsvoll. In diesem läuferisch schwierigen Gelände spürte ich aber meinen Einsatz beim Radquer vom Vortag klar.

Resultate Quercup Riken: http://cycling-solothurn.ch/resultate-klassement/
Resultate Nat. OL Krattigen: http://www.o-l.ch/cgi-bin/results?type=rang&year=2014&rl_id=3232&kat=HB&imgx=640&imgy=480

13. Oktober 2014

Hindelbanker Nacht-OL

Am vergangenen Freitagabend startete ich zum letzten Lauf der diesjährigen Berner Nacht-OL-Meisterschaft in Ersigen. Das Laufgebiet befand sich auf der Karte Bütikofen Süd; im nördlichen Teil sind wir im Frühling letzten Jahres bei der TOMILA gelaufen. Mit nur 120 LäuferInnen war die Teilnehmerzahl eher bescheiden.

Trotz den vielen und hohen Dornen verstand es der Bahnleger, in meiner Kategorie Offen mittel eine diesbezüglich angenehme Bahn zu legen. Mein Lauf war konstant und wie oft in beim Nacht-OL stand bei mir das Erlebnis vor dem Resultat.

Rangliste: http://www.o-l.ch/cgi-bin/results?type=rang&year=2014&rl_id=3218&kat=OM

6. Oktober 2014

Immer schneller und trotzdem langsam

Erstmals startete ich beim Quer in Dielsdorf, welches auch zur EKZ Cross Tour gehört. Die Strecke wurde im Pferdesportzentrum sehr kurvenreich angelegt und ist auch ganz flach. Speziell für unsere Strecken in der Schweiz war eine rund 200 Meter lange Sandpassage.

Beginn der langen Sandpassage
Mit meinen Punkten aus dem ersten Rennen in Baden durfte ich im 54 Fahrer umfassenden Feld der Kategorie Open in der zweiten Reihe starten. Am Ende der Startgeraden bog ich als 12. Fahrer ins Gelände ein, aber kurz darauf bei der ersten Hürde wurde ich im Gerangel blockiert und verlor einige Plätze. Auch danach, in der ersten der insgesamt vier Runden wurde ich von vielen Fahrern überholt. Das schnelle Anfangstempo war mir einfach zu hoch.


Mit der Chip-Zeitmessung der AS Pro Sport GmbH werden auch die einzelnen Rundenzeiten erfasst. Bei den meisten Fahrern ist die erste Runde die langsamste, dies wegen den dicht beieinander liegenden Fahrern zu Beginn des Rennens. Speziell bei mir ist aber, dass ich wie auch in Dielsdor häufig erst im Verlauf des Rennens richtig in Fahrt komme. Mit jeder Runde wurde ich schneller, oder in Zahlen ausgedrückt: Die erste Runde konnte ich nur in 7:22 fahren, die letzte in 6:24.

Rangliste: http://my3.raceresult.com/details/list.php?eventid=29738&lang=de&page=6&contest=6&name=b%20Resultate%7Caa%20Rangliste&search=&presort=&format=pdf

30. September 2014

Emmentaler OL

Nach zwei Wochenenden mit je einem Radquer habe ich nun das erste "rennfreie" Wochenende erlebt. Ganz ohne Wettkampf war es doch nicht, denn der Emmentaler OL auf dem Chuderhüsi reizte mich zum Teilnehmen. Aber die körperliche Belastung eines OL's ist für mich klar geringer als diejenige einer Prüfung auf zwei Rädern oder eines Laufs. Dies, weil ich im OL als Späteinsteiger und damit schlechterer Orientierer mit einer deutlich tieferen Intensität laufen muss als ein Könner.

Der Wald um das Chuderhüsi war recht gut belaufbar. Auf meiner Bahn HB sah ich kaum Dornen und Brennnesseln. Aber drei zeitraubende Fehler kosteten mich einige Minuten Zeit und damit eine bessere Platzierung als in der zweiten Ranglistenhälfte.

Resultate Emmentaler OL: http://www.o-l.ch/cgi-bin/results?type=rang&year=2014&rl_id=3196&kat=HB&club=

22. September 2014

Nacht-OL vor Radquer

Am Freitagabend startete ich beim ersten Nacht-OL dieses Winterhalbjahres in Brügg bei Biel. Bereits vor drei Jahren bin ich im Längholz, dem Stadtwald östlich von Biel gestartet. Das dichte Wegnetz erlaubte es, die diesen Sommer stark gewachsenen Dornen und Brennnesseln oft zu umlaufen. Im Hinblick auf das Radquer am Samstag lief ich nicht mit höchstmöglicher Intensität, vielmehr genoss ich es, seit letztem Frühling erstmals wieder an einen Nacht-OL teilzunehmen!

Am Samstag kam mir wegen dem Nacht-OL der späte Start um 15.45 Uhr entgegen. Beim ersten Lauf vom Quercup herrschten in Gansingen (AG) recht trockene Bodenverhältnisse, welche mir besser behagen als tiefer Boden. Für dieses Jahr wurde die Handicapformel im Hauptrennen neu geregelt: Wir über 50-jährigen Fahrer können zuvorderst, dreissig Sekunden vor den über 40-jährigen Fahrern starten. Das Tempo nach dem Start war doch moderater als letztes Jahr mit den "jungen" 40-Jährigen! So konnte ich zwei Drittel der ersten Runde in zweiter Position fahren. Die beiden Steigungen und der hohe Anteil an ruppigen Wiesenpassagen zehrten aber an den Kräften und im Ziel hatte ich auf die Elite-Fahrer doch mehr als eine Runde Rückstand.

Kurz nach dem Start der Ü50
Auch im zweiten Radquer bewährte sich mein neuer Lenker. Vor allem in den Abfahrten beim Bremsen ist die Haltung der Hände viel angenehmer als beim klassischen Rennlenker in der Bremsgriffhaltung.

Resultate biel.seeland-Nacht-OL: http://www.o-l.ch/cgi-bin/results?type=rang&year=2014&event=biel.seeland+Nacht-OL&kat=OM&imgx=640&imgy=480

Resultate Quercup Gansingen: http://cycling-solothurn.ch/wp-content/uploads/2014/09/Rangliste-Gansingen-2014.pdf