Mein erstes MTB-Rennen der neuen Saison und ein weiterer Frühlings-OL standen im Zeichen des wettkampfmässigen Trainings, des Grundlagenaufbaus und des Ausgleichs. In beiden Wettbewerben startete ich ohne Aussicht auf eine gute Klassierung. Dennoch war ich konzentriert auf die verschiedenen technischen Anforderungen.
Am vergangenen Samstag half ich beim Homberg-Race als Streckenposten im Downhill-Rennen. Am späten Nachmittag startete ich dann noch zu meinem ersten MTB-Rennen der Saison. Dieses Cross-Country-Rennen im Zeilbereich des Downhill-Rennens diente für mich als rennmässiges Training, zu welchem sich die abwechslungsreiche und technisch anspruchsvolle Strecke gut eignete. Nach nur zwei Wochen Grundlagenaufbautraining konnte ich aber mit keiner guten Leistung rechnen. Umso mehr auf dieser Strecke, welche für ein CC-Rennen recht viele Höhenmeter aufweist.
Auch an meinem mittlerweile 10-jährigen Bike habe ich wiederum technische Anpassungen gemacht: Mit der Lenkerposition bin ich dem aktuellen Trend im Cross Country gefolgt und habe diese einen Zentimeter kürzer und 1,5 Zentimeter höher gestellt. Das Handling und die Sicherheit ist mit diesen wenigen Millimetern Korrektur in den steilen Abfahrten deutlich besser! Zudem habe ich mein Cannondale von 9- auf 10-fach umgerüstet. Vorne beliess ich aber bewusst die alte Kurbelgarnitur mit 44-32-22 Zähnen. Nun ist mein kleinster Gang mit 22 x 36 Zähnen noch einmal etwas kürzer und wird meinem Rennfahrer-Veteranen-Alter besser gerecht.
Am Sonntag war Ausgleich angesagt: Mit dem Velo und Rucksack fuhr ich nach Aeschi und startete dort beim Hondricher-OL im Seeholzwald. Vor der Anmeldung sieht man die Streckendaten mit der Länge, der Höhenmeter und der Anzahl Posten. Da in der Alterskategorie recht viele Höhenmeter angegeben wurden und der Wald mit viel Fallholz belegt ist, entschied ich mich für einen Start im HB. Meine Müdigkeit vom Vortag drückte deutlich auf mein Lauftempo und bergauf musste ich oft marschieren. Mit einer kleinen Unaufmerksamkeit machte ich einen Parallelfehler, welcher mich gut drei Minuten Zeit kostete. Trotz diesem Zeitverlust bin ich überrascht über meinen 6. Rang.
Rangliste Homberg-Race: http://www.swiss-cycling-boe.ch/resultate/
Rangliste Hondricher-OL: http://www.o-l.ch/cgi-bin/results?type=rang&year=2011&event=Hondricher-OL&kat=HB
18. April 2011
12. April 2011
Keine Phonak Lyric
Meine Vorfreude auf den Test mit den neuen Hörgeräten Phonac Lyric wurde arg getrübt: Bei einer Voruntersuchung beim Lyric-Spezalisten von Hörakustik Ayer stellte sich heraus, dass sich meine Gehörgänge nicht für die Lyric eignen. In meinen Gehörgängen befinden sich mehrere kleine Knorpel, welche einen guten Sitz der Geräte, die tief in den Gehörgang eingesetzt werden, verunmöglichen. Schade, somit kann ich vorerst nicht von den vielen zu erwartenden Vorteilen der neuen Geräte profitieren. Nächste Woche habe ich bei Hörakustik Ayer trotzdem einen Termin, um neue Geräte der konventionellen Bauart anzupassen. Dabei wird sich das Ziel der besseren Sprachverständigung auf den Alltag beschränken, da herkömmliche Geräte kaum sporttauglich sind.
http://www.hoerakustik-ayer.ch/
http://www.phonak.com/ch/b2c/de/products/hearing_instruments/lyric/overview.html
http://www.hoerakustik-ayer.ch/
http://www.phonak.com/ch/b2c/de/products/hearing_instruments/lyric/overview.html
4. April 2011
OL-Doppelstart mit 3. Rang
Normalerweise plane ich keine Wochenenden mit zwei Starts an Orientierungsläufen. Nun machte ich aber eine Ausnahme, weil am Samstag ein Nacht-, und ein Stadt-OL zusammentrafen. Beim vergangenen nationalen OL-Wochenende fand am Samstagabend die NOM (Nacht-OL-Meisterschaft) in Münchenbuchsee und am Sonntag der Stadt-Sprint in Burgdorf statt.
An der NOM habe ich mich in der einfacheren Kategorie HB angemeldet. Dort gelang mir auf der technisch und läuferisch einfachen Bahn ein guter Lauf mit dem 3. Rang. Nach einer kurzen Nacht besuchte ich am Sonntagmorgen das letzte lange Schwimmtraining dieses Winters von http://www.bleibgesund.ch/ in Heimberg. Deshalb konnte ich am Sonntag nur am Nachmittag in der offenen Kategorie (ohne Voranmeldung und fester Startzeit) starten. Auch dort machte ich nur zwei kleinere Fehler und ich konnte trotz dem späten Nacht-OL und dem frühen Schwimmtraining ein hohes Tempo laufen.
Mit meinen beiden Läufen bin ich sowohl orientierungstechnisch wie läuferisch zufrieden. Es zeigt sich deutlich, dass ich nach über einem Jahr mit dem regelmässigen Lauftraining der OLG Thun meine Grundschnelligkeit im Laufen verbessern konnte.
Resultate Schweizermeisterschaft Nacht-OL: http://www.o-l.ch/cgi-bin/results?type=rang&year=2011&event=Schweizer+Meisterschaft+im+Nacht-OL&kat=HB
Resultate nationaler Sprint-OL Burgdorf: http://www.o-l.ch/cgi-bin/results?type=rang&year=2011&event=2.+Nationaler+OL+A+&kat=OL
An der NOM habe ich mich in der einfacheren Kategorie HB angemeldet. Dort gelang mir auf der technisch und läuferisch einfachen Bahn ein guter Lauf mit dem 3. Rang. Nach einer kurzen Nacht besuchte ich am Sonntagmorgen das letzte lange Schwimmtraining dieses Winters von http://www.bleibgesund.ch/ in Heimberg. Deshalb konnte ich am Sonntag nur am Nachmittag in der offenen Kategorie (ohne Voranmeldung und fester Startzeit) starten. Auch dort machte ich nur zwei kleinere Fehler und ich konnte trotz dem späten Nacht-OL und dem frühen Schwimmtraining ein hohes Tempo laufen.
Mit meinen beiden Läufen bin ich sowohl orientierungstechnisch wie läuferisch zufrieden. Es zeigt sich deutlich, dass ich nach über einem Jahr mit dem regelmässigen Lauftraining der OLG Thun meine Grundschnelligkeit im Laufen verbessern konnte.
Resultate Schweizermeisterschaft Nacht-OL: http://www.o-l.ch/cgi-bin/results?type=rang&year=2011&event=Schweizer+Meisterschaft+im+Nacht-OL&kat=HB
Resultate nationaler Sprint-OL Burgdorf: http://www.o-l.ch/cgi-bin/results?type=rang&year=2011&event=2.+Nationaler+OL+A+&kat=OL
29. März 2011
Alte Schwimmbrillen haben nicht ausgedient!
Beim letzten Lauftraining der OLG Thun machten wir eine neue Erfahrung: Unser Trainer Rolf liess uns blind laufen. Dazu benützen wir eine alte, undurchsichtig lackierte Schwimmbrille und einen kurzen Strick, mit welchen er uns führte. Wie ein blinder Läufer mit seinem Guide erfuhren wir, wie sich das Laufen ohne unser wichtigstes Sinnesorgan anfühlt. Bereits nach wenigen Minuten verlässt man sich viel mehr auf das Gehör und das Gespür. Trotz meiner Hörschwäche merkte ich, dass ich an verschiedenen Stellen das Rauschen der Aare deutlich hörte und andererseits störte mich der Lärm der nahen Autobahn auch mehr als sonst.
Richtungsänderungen, Kuppen und Mulden werden vom Guide angekündigt und so gewinnt man rasch ein grosses Vertrauen in ihn. Weiter merkten wir, dass man den gesamten Bewegungsablauf des Laufens deutlicher wahr nimmt und damit das Zeil erreicht, bewusster zu laufen. Wir waren uns einig, dass wir in weiteren Trainings blind laufen möchten!
Richtungsänderungen, Kuppen und Mulden werden vom Guide angekündigt und so gewinnt man rasch ein grosses Vertrauen in ihn. Weiter merkten wir, dass man den gesamten Bewegungsablauf des Laufens deutlicher wahr nimmt und damit das Zeil erreicht, bewusster zu laufen. Wir waren uns einig, dass wir in weiteren Trainings blind laufen möchten!
21. März 2011
Bieler Nacht-OL
Wie schon in früheren Jahren plante ich auch heuer den Bieler Nacht-OL in mein Programm ein. An diesen Lauf reiste ich mit der Absicht, ihn zu geniessen, ohne Ambitionen auf eine gute Klassierung. Im Längholz wurden uns bei ganz trockenen Verhältnissen schöne Bahnen vorgelegt. Der Wald ist grösstenteils gut belaufbar, ohne viel Fallholz und Dornen. Dies behagt mir, ebenso die nicht allzu schwierigen Postenstandorte. Diese sah ich oft schon aus grösserer Entfernung im Scheinwerferlicht leuchten. Auch verstand es der Bahnleger, nicht unnötig viele Höhenmeter in die Bahn zu packen. Unter diesen Umständen ergab sich für mich ein schneller und flüssiger Nacht-OL - so gefällt mir Orientierungslauf besonders gut!
Rangliste Bieler Nacht-OL: http://www.o-l.ch/cgi-bin/results?type=rang&year=2011&event=Bieler+Nacht-OL&kat=H50
Rangliste Bieler Nacht-OL: http://www.o-l.ch/cgi-bin/results?type=rang&year=2011&event=Bieler+Nacht-OL&kat=H50
17. März 2011
GPS-Empfänger - Spielzeug oder Helfer?
Immer häufiger sieht man Biker und Rennvelofahrer, welche mit einem GPS-Empfängern durch die Gegend fahren. Der Markt bietet ein immer breiteres Sortiment dieser Outdoorgeräte an, welche sich mit einem entsprechenden Halter sicher auf dem Lenkervorbau fixieren lassen. Letzten Sonntag beim Rennvelotraining des RC Steffisburg hatten gleich vier von uns zehn Kollegen ein solches, zwischen 500 und 1000 Franken teures Gerät auf ihrem noch viel teureren Sportgerät montiert. Da eröffnet sich unter Velofahrern neuer Gesprächsstoff über die Möglichkeiten, Nutzung und Erfahrungen mit den knapp mobiltelefongrossen Reiseführern.
Bis heute hat es mich noch nie gereizt, die Möglichkeiten von GPS-Empfängern zu nutzen. Am technischen Fortschritt beim Velo bin ich sehr interessiert und oft montiere ich Neuheiten rasch an meinen Velos. Aber mich von einem elektronischen Helfer durch die Gegend führen zu lassen??? - für mich klar nein! Liegt dies daran, dass ich als Orientierungsläufer mit Karte und Kompass vertraut bin? Oder ist meine Abneigung darin zu suchen, dass ich in wenigen Wochen 50 Jahre alt werde und damit zum ältesten Drittel der Radfahrer gehören werde?
Bis heute hat es mich noch nie gereizt, die Möglichkeiten von GPS-Empfängern zu nutzen. Am technischen Fortschritt beim Velo bin ich sehr interessiert und oft montiere ich Neuheiten rasch an meinen Velos. Aber mich von einem elektronischen Helfer durch die Gegend führen zu lassen??? - für mich klar nein! Liegt dies daran, dass ich als Orientierungsläufer mit Karte und Kompass vertraut bin? Oder ist meine Abneigung darin zu suchen, dass ich in wenigen Wochen 50 Jahre alt werde und damit zum ältesten Drittel der Radfahrer gehören werde?
7. März 2011
Wettkampfkalender steht
In den bevorstehenden Sommermonaten werde ich mich wieder in mehreren Sportarten an Wettkämpfen messen. Erstmals starte ich an einer MTB-Serie in der Romandie. Fazit: Mehr Bikerennen, dafür weniger Triathlon und OL.
Für die kommende Sommersaison habe ich meinen Wettkampfkalender zusammengestellt. Die Schwerpunkte sind dieses Jahr etwas MTB-lastig: Erstmals werde ich an den acht Rennen vom Jur'Alp Cup teilnehmen, an welchem eine Kategorie Open H50 ausgeschrieben ist. Diese in der Westschweiz gelegenen Rennen finden im Jura und im alpinen Raum statt. Die meisten Prüfungen sind kürzere Marathon-Rennen aber einige Strecken weisen happige Höhendifferenzen auf. Von Mitte Juni bis anfangs Juli stehen gleich vier Rennen im Wochentakt auf dem Programm. Ich bin gespannt, wie ich mich in dieser Zeit von den einzelnen Rennen während der Woche wieder erholen kann. Nötigenfalls werde ich zugunsten meiner Erholung auf den einen oder anderen Start verzichten.
Am 20. August werde ich zum sechsten Mal am Inferno-Triathlon starten und möchte dort (endlich) erstmals die abschliessende Laufstrecke aufs Schilthorn ohne Einbruch meistern können. Für anfangs September freue ich mich schon jetzt auf meinen ersten Start beim X-Terra Switzerland. Bei diesem einzigen Offroad-Triathlon in der Schweiz konnte ich letztes Jahr bei der Première wegen einer Magenverstimmung nicht dabei sein.
Wie in den vergangenen Jahren finde ich im OL eine ideale Abwechslung zu meinen Rennen mit "vorgegebener Strecke". Dies schult mich im Orientieren und im unwegsamen Gelände erfahre ich gleich eine Art Laufschule. Wegen der Kopfarbeit mit der Karte ist die Intensität im Laufen weniger hoch und damit sind die Orientierungsläufe für meine Substanz kaum zehrend.
http://www.juralp-cup.ch/
http://www.inferno.ch/
http://www.xterraswitzerland.ch/
Für die kommende Sommersaison habe ich meinen Wettkampfkalender zusammengestellt. Die Schwerpunkte sind dieses Jahr etwas MTB-lastig: Erstmals werde ich an den acht Rennen vom Jur'Alp Cup teilnehmen, an welchem eine Kategorie Open H50 ausgeschrieben ist. Diese in der Westschweiz gelegenen Rennen finden im Jura und im alpinen Raum statt. Die meisten Prüfungen sind kürzere Marathon-Rennen aber einige Strecken weisen happige Höhendifferenzen auf. Von Mitte Juni bis anfangs Juli stehen gleich vier Rennen im Wochentakt auf dem Programm. Ich bin gespannt, wie ich mich in dieser Zeit von den einzelnen Rennen während der Woche wieder erholen kann. Nötigenfalls werde ich zugunsten meiner Erholung auf den einen oder anderen Start verzichten.
Am 20. August werde ich zum sechsten Mal am Inferno-Triathlon starten und möchte dort (endlich) erstmals die abschliessende Laufstrecke aufs Schilthorn ohne Einbruch meistern können. Für anfangs September freue ich mich schon jetzt auf meinen ersten Start beim X-Terra Switzerland. Bei diesem einzigen Offroad-Triathlon in der Schweiz konnte ich letztes Jahr bei der Première wegen einer Magenverstimmung nicht dabei sein.
Wie in den vergangenen Jahren finde ich im OL eine ideale Abwechslung zu meinen Rennen mit "vorgegebener Strecke". Dies schult mich im Orientieren und im unwegsamen Gelände erfahre ich gleich eine Art Laufschule. Wegen der Kopfarbeit mit der Karte ist die Intensität im Laufen weniger hoch und damit sind die Orientierungsläufe für meine Substanz kaum zehrend.
http://www.juralp-cup.ch/
http://www.inferno.ch/
http://www.xterraswitzerland.ch/
Abonnieren
Posts (Atom)